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Dieses Thema hat 0 Antworten
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 °° ERFAHRUNGSBERICHTE °°
Stefan_andreas ( gelöscht )
Beiträge:

23.05.2013 12:03
RE: Epilepsi ein Handicap antworten

Vor 3 Jahren habe ich meinen ersten Anfall bekommen aus heiterem Himmel. Ich hatte vorher nie was gehabt, nie anzeichen dafür und war eigentlich auch immer gesund. Keine Kinderkrankheiten oder sonstige schwere Krankheiten.
Woher die Epilepsi kommt weiß ich nicht und mein Neurologe weiß wohl auch nix darüber woher sie kommt er vermutet das es von meiner Vergangenheit kommt da in meiner Familie einiges schiefgelaufen ist und ich dadurch eine Posttraumatische Belastungsstörung habe. Aber anders kann er es sich nicht erklären.
Für mich war das ein Schicksalsschlag. Ich hatte eine Ausbildung bekommen und ein halbes Jahr vor Abschluss der Prüfung musste ich die Ausbildung unter zahlreichen Tränen beenden. Grund hierfür war die Epilepsi und Herz-rhytmusstörungen. Als ich gehört habe mit der Epilepsie da dachte ich mir okay ich kann es noch irgendwie durchziehen. Aber dann kam es mit den Herz-rhytmusstörungen hinzu und mir wurde direkt befohlen die Ausbildung zu beenden. Ich musste mir sogar eine Psychologin suchen.
Anschliessend nach der abgebrochene Ausbildung habe ich meine Wohnung verloren. Es hat sich bei mir angefühlt wie ein Schlag ins Gesicht und diese kamen öfters immer öfters so das ich es halt einfach nicht mehr aushalten konnte. Ich verfiehl in Deprissionen und komme bis heute noch nicht klar mit der Epilepsi.
Ich hatte letzte Woche einen Anfall wo ich mit dem Kopf aufgeschlagen bin, Nasenbluten hatte und mir war sehr schwindelig. Ich wohne wieder alleine und die Angst wird immer größerer das irgendwas passiert. Wie kriege ich diese Angst weg?
Ich weiß es nicht.
Ich nehme Lamitogrin (400mg-0-200 mg)
Was mir aufgefallen ist wenn ich zulange schlafe habe ich die Anfälle häufiger. Sonstige Wirkungen Kurzzeit Gedächtnis, Zitteranfälle (das heißt das ich den ganzen Tag nur am Zittern bin und meine Hand nicht ruhig halten kann), ständige Kopfschmerzen.
Schlafstörungen habe ich allerdings nicht nur halt die Angst vor zu langem schlafen. Ich schlafe am Tag höchstens 4 Stunden entweder ist das Einbildung oder es ist Tatsächlich so das die Anfälle häufiger sind dadurch.
Es sind soviele Fragen die man hat. Die häufigste Frage die ich mir stelle ist:
Womit habe ich das verdient?
Eine Antwort darauf wird man nie bekommen.
Mitlerweile arbeite (Aushilfe) ich wieder und spiele mit offenen Karten. Der Arbeitgeber kommt damit auch nicht so wirklich gut klar da ich schon zwischendurch dadurch fehle. Früher war ich zuverlässig heute bin ich dies nicht mehr durch meine Krankheit.
Ich will eine Vollzeit arbeit haben aber diese zu bekommen ist unmöglich.
Ich lebe zur Zeit von harz 4 (das Geld reicht vorne bis hinten nicht) Hilfe vom Arbeitsamt bekomme ich auch nicht was soll ich da machen? Mehr als suchen kann ich nicht. Meine Aushilfsstelle ist auch nicht gerade besonders. Man bekommt natürlich mehr Geld was schonmal gut ist, aber trotzdem ist das keine Lösung für immer ist.
Ich weiß nicht was ich tun soll und kann um allgemein mit meiner Situation klar zu kommen.
Vielleicht habt ihr ja Tipps wie man dies besser verarbeitet.
Täglich habe ich auch diese Unsicherheit weil man nie weiß wann so ein Anfall passiert.
Ich bin gespannt auf eure Antworten

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