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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 256 mal aufgerufen
 ** BITTE stellt Euch kurz vor **
jhb17 Offline



Beiträge: 3

13.05.2011 13:11
RE: Alternativ-Therapie Antworten

'Tue Gutes und sprich darüber' - ein alter Wahlspruch, dem ich hier folgen will.

Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich hier richtig bin oder wie ich euch informieren kann.

Kürzlich durfte ich erfahren, dass es Hoffnung für Epilepsie-Patienten gibt.
Ich habe einen erfahrenen Arzt kennengelernt, der sich auf die Heilung von schwierigen und aussichtslosen Krankheiten spezialisiert hat.

Im wesentlichen wird auf eine ganzheitliche Therapie ausserhalb der klinischen Behandlung gesetzt. Nicht die Symptome werden geheilt, sondern die Ursachen.
Das Immunsystem wird optimiert und idealerweise wieder hergestellt. Damit können diese Krankheiten nachweislich bekämpft werden. Die Behandlung dauert in der Regel 3 Monate und die Erfolgsaussichten sind sehr erfreulich.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

JacquelineH Offline




Beiträge: 289

16.05.2011 21:57
#2 RE: Alternativ-Therapie Antworten

Hallo jhb17,

zuerstmal herzlich willkommen hier bei uns!!

Dein Beitrag wirft gleich mal einige Fragen auf!!

Was hat das Immunsystem mit Epilepsie zu tun?
Wie genau will man denn das heilen?

Mal das wichtigste, hoffe bald wieder von dir zu hören, hört sich ja erstmal spannend an was du da schreibst.. obwohl ich mir nicht ganz vorstellen kann, wie das gehen soll!!

Liebe Grüße,
Jacqueline

[sub]Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
Johann Wolfgang von Goethe




jhb17 Offline



Beiträge: 3

17.05.2011 08:23
#3 RE: Alternativ-Therapie Antworten

Guten Morgen Jacqueline.

Am besten schicke ich dir einen Auszug der Veröffentlichungen zum Thema Epilepsie von Dr. Hellenthal.

Liebe Grüße
Jürgen


2.61 Epilepsie bakteriell verursacht

Epilepsie, auch wenn nach Unfällen entstanden, zumeist durch Bakterien mit verursacht?

Lassen sich durch Langfristantibiose toxische Antiepileptika vermeiden oder kann man durch Langfristantibiose ganz auf die Einnahme dieser relativ toxischen Medikamente verzichten? (Und diese Antiepileptika sind giftiger als die Antibiotika, oder andersherum stellen sie sich vor, eine 28jährige Epileptikerin hegt starken Kinderwunsch; soll sie nun nach dem Anti- Antibiotika-Zeitgeist während der Schwangerschaft (auch 1. Trimenons) ihre Antiepileptika weiternehmen oder vielleicht lieber vor Beginn der Schwangerschaft eine definitive Antibiotika- Heilkur versuchen (nicht erst mit 90 Jahren, wenn „früh und spät“ schon vorbei sind) – laut dem Geschwätz – Antibiotika erst ganz am Ende. – Spätestens hier sollte ein bisher „Schwerhöriger“ hellhörig werden und vom alten Glauben abfallen.

Fall:
Eine jetzt 73-jährige Patientin hatte im Alter von ca. 50 Jahren einen Autounfall (1977) mit schwerem Schädelhirntrauma (SHT) erlitten. Seither Epilepsie (mit Grand Mal Anfällen). Die Patientin musste immer wieder erneut stationär medikamentös im Rahmen ihrer Epilepsie eingestellt werden (meist mit drei Antiepileptika gleichzeitig).

Befund:
Bei der Patientin imponierten
• Kruckenbergspindel (staubförmige Hornhautbeschläge an den Hornhautinnenseiten) (beider Augen)
• starke Kopfschmerzen
• starke Rückenschmerzen (aus der Borrelioseforschung als Bannwarth-Syndrom bekannt)
• eine besonders erhöhte Blendempfindlichkeit, die auf eine Neuroborreliose hinweist
• chronische zerebrale Entzündung im Stadium III nach Zeckenbiss aus früheren Jahren (Befall in Bayern bis zu ca. 30% der Bevölkerung).
• Desweiteren klagte die Patientin über
• Nackensteifigkeit und Morgensteifigkeit der Finger
• häufigen Drang zum Wasserlassen
• und über ein außerordentlich störendes Globusgefühl (Kloßgefühl) mit Würgereflex im Hals.

Wegen dieses Globusgefühls („als ob etwas Dickes im Halse stecken geblieben wäre“) war die Patientin bereits mehrmals vergeblich bei HNO-Fachärzten, als auch in einer größeren auswärtigen HNO-Uni-Klinik vorstellig geworden. Auch wegen der stark erhöhten Blendempfindlichkeit war sie schon vergeblich bei mehreren Augenärzten gewesen.
Nach einer 6-monatigen kontinuierlichen, antibiotischen und immunostimulierenden Therapie konnte die Patientin das erste Mal seit vielen Jahren auf ihre zuletzt gleichzeitig drei antiepileptischen Medikamente verzichten und war über Monate hinweg anfallsfrei. Desgleichen waren auch ihre sonstigen Beschwerden, wie z. B. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, stark erhöhte Blendempfindlichkeit, sowie ihre HWS- und LWS- Morgensteifigkeit, als auch insbesondere ihr störender Würgereflex (mit Kloßgefühl im Hals) verschwunden.


Wahrscheinliche Pathogenese

(siehe insbesondere auch meinen Text zu: „Warum gerade Antibiotika nach einem Unfall?“, Punkt 2.77)
Die Patientin hatte genau wie Otto-Normalverbraucher eine Reihe von Bakterien in ihrem Körper, ehe sie diesen Unfall erlitt. Aufgrund des schweren Schädelhirntraumas (SHT von 1977) kam es zu einem Zusammenbruch ihres Immunsystems mit einer rasanten Vermehrung der in ihrem Kopf (und Körper) latent vorhandenen (durch ihr bis dahin funktionierendes Immunsystem in Schach gehaltenen) Bakterien (Toxin- Produzenten).

Diese waren die eigentliche Ursache einer chronischen „Hirn-Herd-Entzündung“ und lösten von Zeit zu Zeit ihre im EEG sichtbaren Grand Mal Anfälle aus. An einer weiteren Stelle im Gehirn löste ein chron. Entzündungsherd das bereits häufig wiederkehrende Globusgefühl aus (dem die HNO-Ärzte machtlos gegenüberstanden). Ähnlich verhielt es sich mit den toxinproduzierenden Bakterien an der Gefäßbasis der Hirnhäute (s. h. auch Migränetext) und den Bakterien an den Nervenwurzeln an der Wirbelsäule (HWS u. LWS).

Fazit: Weltneuheit aus meiner Sicht

Nach dieser Publikation halte ich es für einen groben ärztlichen Kunstfehler, nicht bei jedem Epilepsie-Patienten eine ähnliche Langfristantibiose mit liquorgängigen Antibiotika und o. g. anderen „Hilfsstoffen“ zur Erreichung einer definitiven Heilung unternommen zu haben.


2.62 Warum bei Epilepsie das Corpus callosum operativ durchtrennen?

Warum bei Epilepsie das Corpus callosum (ein Teil im Gehirn) operativ durchtrennen und somit junge Patienten verstümmeln, wenn in aller Regel eine bakterielle Infektion dahintersteht?

Nach meiner Erfahrung sind die Patienten, die ich wegen Epilepsie behandelt habe, nach einer Langfristantibiose mit Immunostimulierung und Immunomodulation geheilt gewesen und brauchten keine Dauertherapie – weder psychiatrisch-neurologisch noch operativ.
Dies ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass es sich um ein infektiöses Geschehen handelt.
Leider muss sich nach unserem Zwangskrankenkassen-System ein Patient sich dem Diktat der Krankenkasse und der sogenannten konservativen Medizin beugen und trotzdem gleichzeitig in eine Zwangskrankenkasse hinein zahlen. Andere Therapiearten werden in aller Regel von der Krankenkasse jedoch nicht bezahlt, auch wenn es sich mittlerweile für mich ganz klar und zweifelsfrei um ein infektiöses Geschehen handelt.

JacquelineH Offline




Beiträge: 289

17.05.2011 19:13
#4 RE: Alternativ-Therapie Antworten

Hallo Jürgen,

somit weiß man dass dieser Arzt der Meinung ist dass Anfälle bzw. Epilepsie nach einem Unfall eher von Bakterien hervorgerufen werden!

Der Beitrag hört sich sehr spannend an, allerdings kann ich mir das alles nicht so richtig vorstellen! Wie bist du den auf das gekommen?
Bist du selbst Epileptiker und versuchst es auf diese Weise, oder Freunde/Bekannte/Familienmitglieder?

Wie sieht es aus, wenn die Epilepsie in der Jugend kommt... ohne Unfall im Vorfeld?


LG Jacqueline

[sub]Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
Johann Wolfgang von Goethe




jhb17 Offline



Beiträge: 3

18.05.2011 18:52
#5 RE: Alternativ-Therapie Antworten

Hallo Jacqueline,

nein, ich bin kein Epileptiker, sondern eine Bekannte von mir.
Nicht nur bei Unfällen, das war eben einer der Erkenntniswege...

Bei vielen Epilepsie-Patienten war diese Therapie-Form erfolgreich.
Wenn du willst, stelle ich dir gerne den Kontakt zu dem Arzt her.

Viele Grüße
Jürgen

JacquelineH Offline




Beiträge: 289

26.05.2011 09:21
#6 RE: Alternativ-Therapie Antworten

Hallo Jürgen,

danke für das Angebot.

Allerdings habe ich keine Epilepsie.
Mein Lebensgefährte hatte sie zwar in der Jugend ist aber nun seit beinahe 10 Jahren Anfallsfrei.

Mich interessiert diese Theorie deswegen, weil ich es mir nicht vorstellen kann.
Deswegen die Fragen!!

LG Jacqueline

[sub]Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
Johann Wolfgang von Goethe




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