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Dieses Thema hat 22 Antworten
und wurde 780 mal aufgerufen
 °° ERFAHRUNGSBERICHTE °°
Seiten 1 | 2
Evelin Offline



Beiträge: 165

07.11.2009 12:37
#16 RE: Schon wieder ein Anfall Antworten

du schaffst das schon bleib einfach ganz locker, ich weiss hört sich leicht an isses aber nicht aber die Welt wird nicht untergehen wenn sie nicht da sind vielleicht hast ein bissi mehr Ruhe dann. du bleibst "Shaunie allein zuhaus" oder?

Bananaberry92 Offline



Beiträge: 134

07.11.2009 13:30
#17 RE: Schon wieder ein Anfall Antworten

Ja genau!

Bananaberry92 Offline



Beiträge: 134

08.11.2009 11:53
#18 RE: Schon wieder ein Anfall Antworten

Huhu,

so, aus reiner Langeweile bringe ich euch mal auf den neusten Stand. Wie ihr sicher festgestellt habt, gibt es bei mir jeden Tag was anderes...

Die gute Nachricht des Tages ist, dass meine Großeltern seit heute morgen um 4 weg sind *freu* Die schlechte Nachricht ist, dass ich nicht weiß, ob ich den Tag durchhalte (so auch von der Epi her gesehen). Ich bin schon seit um 2 Uhr wach (bin erst um 12 im Bett gewesen) und habe seitdem nicht mehr geschlafen... Nur weil meine Großeltern schon um 2 wach waren und dann Krach gemacht haben und durch mein Zimmer getappt sind ect. Es ist einfach nicht mein Tag... Denn schlafen nützt jetzt nichts mehr, denn jetzt muss ich das tun, was ich schon heute Nacht getan habe, nämlich lernen. Die nächste wiederum nicht gute Nachricht ist, dass ich mich gestern erfolgreich wieder mit meiner Mutter verkracht habe, was auch der Grund war, weshalb ich nicht mehr eingeschlafen bin. Heute morgen um 10 klingelte es dann an der Tür und ich war furchtbar wütend, dass jemand schon um 10 klingelt... Vor der Tür stand meine Mutter und wollte reden. Naja, jetzt haben wir es so halbwegs geklärt, aber ich bin halt echt gestresst heute... Wie gesagt, ich weiß nicht, wie der Tag ausgeht. Bis jetzt war das alles schon etwas viel....

Naja, so viel erstmal zu meinem Chaos-Leben!!
LG Shauni

Bananaberry92 Offline



Beiträge: 134

30.11.2009 22:48
#19 RE: Schon wieder ein Anfall Antworten

Guten Abend!

Zur Abwechslung kann ich mal wieder nicht schlafen. Und da es hier so ruhig ist, schreibe ich mal wieder was
Um mal an den letzten Beitrag anzuknüpfen: Meine Großeltern sind seit heute wieder da...

In den letzten 3 Wochen ist viel passiert, mehr Schlechtes als Gutes. Das gute war auf jeden Fall, dass ich in der Zeit während meine Großeltern weg waren fast keine Probleme mit der Epi hatte nach den ersten paar Tagen. Die ersten paar Tage waren die härtesten, keine Ahnung wieso, aber die waren echt heftig. Ich kämpfe mich eben immer mehr alleine durch, ich habe keinen, der mir den nötigen Rückhalt gibt. Es gibt Leute, die sich mit mir beschäftigen, aber keinen, der mir das Gefühl gibt, dass ich ernstgenommen werde. Ich habe in den letzten 3 Wochen einiges zu schaffen gehabt. Ich musste Schule, Haushalt (+ Einkauf), Termine usw. unter einen Hut bringen. Das war am Anfang sehr schwierig, weil ich es einfach nicht gewohnt war mal wirklich endlich das zu tun, was ich will. Durch den ganzen Stress bin ich selber zu kurz gekommen. Aber das ist auch egal, weil ich habe mich ja in einem anderen Sinne um mich gekümmert. Es war eine ganz andere Struktur, die den Tag bestimmt hat. Aber ich habe mich dabei meistens gut gefühlt.

In der Schule gab es so ein bisschen was, was mich geärgert hat. Aber ich habe einfach mal es so sein lassen, wie es ist und das ist, denke ich, für mich der bessere Weg. Es gibt immer andere Wege anstatt sich auf einem festzubeißen. Das habe ich in letzter Zeit schon gemerkt.

Ich bin so froh, wenn in 3 Wochen Weihnachtsferien sind. Ich schreibe noch 7 Klausuren bis dahin. Ich weiß nicht so genau, woher ich die nötige Kraft aufbringen soll. Ich bin im Moment immer so ausgepowert, dass ich gar nicht mehr so genau weiß, wie es anders ist. Ich bin immer mal froh, wenn ich Zeit habe zum telefonieren oder um mal ins Forum zu schauen. Das aber auch meist nur nach allen Pflichten. Ich würde so gerne einfach mal abschalten, ohne ständig gebraucht zu werden. Im Forum bin ich gerne, da fängt bei mir das Abschalten an. Ich versuche im Moment endlich mal die Möglichkeit zu bekommen abzuschalten. Ich gehe denen in Kork fast täglich auf den Nerv, weil ich einen früheren Termin haben möchte. Die Epi nimmt mir das bisschen Restkraft, was ich noch habe. Ich habe Bedenken vor der nächsten Zeit. Jetzt, wo meine Großeltern wieder da sind, geht wieder der Alltag los, bei dem wir aufgehört haben. Und bis der Alltag aufgehört hat, hat mich die Epi gequält. Aber da hatte ich noch die Aussicht, bald meine Ruhe zu haben. Diesmal gibt es die Aussicht nicht, im Gegenteil. Ich soll bei meiner Mom ect Wihnachten feiern. Das klingt jetzt verdammt hart, aber es ist fast eine Strafe. Es kann natürlich auch gut werden, aber ich brauche mir nur die letzten 2 1/2 Jahre angucken und da hat sowas auch nie geklappt.

So langsam werde ich mal mein Bettchen aufsuchen, denn morgen ist wieder Schule (und ausgerechnet Mathe in den ersten Stunden und dann Geschichte, schlimmer kann der Tag nicht beginnen). Ich habe noch einiges aufzuholen diese Woche, weil ich letzte Woche mit Fieber ect. im Bett gelegen habe. Aber so unvernüftig es auch klingt, ich habe immer noch Fieber, teilweise mehr als letzte Woche und gehe trotzdem zur Schule! Aber hierbleiben werde ich ganz bestimmt nicht!!! Dann lieber mit Fieber in die Schule...

Lg Shauni

Bananaberry92 Offline



Beiträge: 134

01.12.2009 20:33
#20 RE: Schon wieder ein Anfall Antworten

Huhu!

So, ich muss mal kurz ein bissl Dampf ablassen...
Mir geht das hier schon wieder alles so auf die Nerven, es geht alles schief, was nur schief gehen kann. Leider auch so wichtige Dinge. Mit der Schule hänge ich im Moment totlal gest, obwohl ich so langsam wieder was verstehe. Aber mir ist das einfach zu viel. Ich bin praktisch nur noch am Lernen und sowas. Ich weiß absolut nicht mehr weiter.

Gestern ists mir gar nicht gut gegangen und auch heute sind noch die Auswirkungen von gestern da. Gestern war einfach ein sch... Tag, weil ich mich selbst so unter Druck gesetzt habe und mich auch wieder zu sehr auf alles andere konzentriert habe, weil ich eine tierische Angst davor hatte, dass meine Oma nach Hause kommt. Die Quittung von dem ganzen habe ich gestern 2 mal bekommen. Gestern Morgen in der Schule und abends zu Hause. Und ich habe wirklich in letzter Zeit die Medis genommen. Naja, mir gehts jetzt halt dementsprechend und psychisch bin ich wieder am Boden, deswegen muss ich schreiben.

Doch das viel Schlimmere kommt jetzt erst. Durch den ganzen Stress in den letzten Tagen habe ich verpeilt, dass meine Medis fast leer sind. Jetzt habe ich noch für 1 Tag was gefunden, dank der kleinen Box für unterwegs von Heike. Mehr habe ich nicht mehr. Das Schlimme ist nur, dass mein Neuro Urlaub hat (keine Vertretung) und mein Hausarzt gesagt hat, dass er mir die nicht verschreibt, weil er keinen aktuellen bericht hat in dem überhaupt Medis erwähnt sind... jetzt muss ich bis nächste Woche warten, weil die Apotheke zwar die Medis bereits hat, es aber nicht rausgeben. Wenn die Leiterin da bloß da wäre, wäre das alles viel leichter, die kennt mich nämlich, aber so habe ich keine Chance!!

Naja, so viel erstmal!
Lg Shauni

Bananaberry92 Offline



Beiträge: 134

14.12.2009 20:04
#21 RE: Schon wieder ein Anfall Antworten

Hallo ihr Lieben!

jetzt will ich mich doch noch vor Weihnachten mal zu Wort melden. Hier ist es ja ziemlich ruhig... Abgesehen von dem üblichen Stress im Leben, gehts mir ganz gut.

Mir kreisen nur 1000 Gedanken kreuz und quer im Kopf herum. Ich versuche eine Entscheidung zu treffen, aber es gelingt mir nicht. Ich hoffe, dass ich in den Ferien dann endlich mal eine endgültige Entscheidung treffen kann. Es ist nicht leicht.

Ich bin über Weihnachten nicht hier. Von daher wünsche ich euch allen frohe Weihnachten!!!

Liebe Grüße
Shauni

Bananaberry92 Offline



Beiträge: 134

04.01.2010 16:30
#22 RE: Schon wieder ein Anfall Antworten

Jetzt versuche ich hier mal das Schweigen zu brechen, vielleicht funktinierts ja.
Weihnachten und Neujahr sind, aus meiner Sicht, Gott sei Dank vorbei. Ich brauchs erstmal nicht mehr... Die letzten Wochen waren Stress genug, was ich persönlich gar nicht so gerne habe. Ich bin auch immer wieder hier, aber zum Schreiben hatte ich auch wenig Zeit... Habe gerade 2 Wochen lang an einer Hausarbeit gebastelt und bin eben fertig geworden... 16 Seiten mit 5583 Worten und ein paar Grafiken gefüllt... Könnt euch ja vorstellen, was meine Hauptbeschäftigung war. Am Donnerstag muss ich dann noch in Gerschichte was machen (wer mich kenn, weiß wie sehr ich dieses Fach liebe :-)) Da muss ich dann auch noch durch. Heute und morgen heißts dann Mathe üben für eine Probeklausur und dann am Wochenende nochmal Mathe... puuuuhhh dann ist das erste Halbjahr mit vielen Hindernissen geschafft.... Bin ziemlich geschafft von den letzten Wochen / Monaten. Wäre diese sch... Epi nicht, würde ich vermutlich nicht ganz so am Ende sein.
Stress = Anfall und von Stress habe ich viel zu viel in meinem Leben... grrrr
Na mal sehen... Euch allen ein frohes neues Jahr!!!
Lg Shauni

Bananaberry92 Offline



Beiträge: 134

29.01.2010 23:13
#23 RE: Schon wieder ein Anfall Antworten

Hallo,

Schwierige Entscheidungen gilt es manchmal zu treffen und vor der stehe ich jetzt. In den letzten Tagen gab es mal wieder viel Ärger (die, die mich genauer kennen, wissen, was ich meine, tut aber jetzt auch nichts zu Sache), weil ich nicht so ganz die beste Laune hatte. Aber so ist das eben, wenn man beim Neuro war, weils einem beschissen geht und man ewig warten muss, dann ein ewig langes Gespräch, dann ein EEG und dann wieder ein ewig langes Gespräch und nichts kommt bei raus. Ich muss gerade weiter warten, bis vielleicht was bei den Medis geändert wird, aber Chancen (könnten) gut stehen. Anstatt einer Änderung der Medis, habe ich diesmal ohne viel Diskussion direkt eine Überweisung nach Kork bekommen. Hätte ich den Termin vom April nicht selbstständig auf den Februar gekriegt, hätte das mein Neuro übernommen, ganz neue Worte aus seinem Mund, war ganz erstaunt. Aber, wie gesagt, ich war/bin immer noch sehr gefrustet und das hat einiges an Streit und Ärger verursacht, was auch überhaupt erst der Anlass für die folgende Entscheidung ist, die zu treffen ist. Achso, es geht übrigens um die Entscheidung, ob ich zu meinem Papa in die USA ziehe oder nicht.

Mein Gehirn arbeitet immer noch ohne Ende... Eigentlich könnte die Entscheidung feststehen. Ich schreib euch jetzt einfach mal was ich dafür und dagegen gefunden habe.

Pro:
- ich wäre endlich hier aus der Familie draußen und könnte meine eigenen Wege gehen (war ein großer Einschnitt als meine Schwester wiederkam)
- ich hätte dort eine Familie, die zu mir hält, wo die Familie an erster Stelle steht vor allem Materiellen
- vermutlich ein deutlich ruhigeres Leben, weil ich mich nicht ständig mit meiner Mutter, Oma, Patenonkel usw. anlegen kann. Streit gibts überall, nur bei uns ist die Sache ziemlich ausgeartet

Kontra:
- nicht ausreichende medizinische Versorgung 1. im Notfall und 2. zur normalen Kontrolle alle 3 Monate die Epi und alle 6 Wochen die Ohren Grund: kein Geld
- keine Krankengymnastik (KG) mehr, die für mich notwendig ist, weil ich sonst ziemlich schnell wieder massive Probleme mit dem laufen bekomme Grund: kein Geld
- kein Abitur mehr (was mein Traum ist), denn der Highschool Abschluss ist mit der mittleren Reife vergleichbar, die ich bereits mit sehr gut abgeschlossen habe
- ich wäre vermutlich viel alleine, was bei meiner Epi nicht so gut ist
- ich müsste nebenher arbeiten gehen damit ich sowas wie Handy, Internet, Kleidung, Medis (!!!), Arzttermine (!!!), Kino, Porto für z.B. Briefe bis ich Internet habe usw. das würde eine zusätzliche Belastung neben der Schule bedeuten, die bis nachmittags um 4 geht
- kein Klarinetten/Flöten Unterricht Grund: kein Geld

Keine Ahnung, ob das alle Punkte waren, aber wie ihr seht, ist für die wirklich wichtigen Dinge wie Medis, Arzt, KG kein Geld da. Und das kostet alles sehr viel, aber das System dort ist eben nicht das beste, es entwickelt sich eben erst. Auf Handy und Internet kann ich gut verzichten, ich hätte eine Familie und hoffentlich dann auch Freunde. Auch wenn über Internet viele Kontakte laufen müssten ab dann, wäre das für mich das kleinste Problem. Anfangs will ich, wenn dann, eh erstmal Abstand zu Deutschland und muss mich dort einleben, also alles keine Tragödie. Es gibt vieles, was mich nicht stört, wenn ich es nicht habe. Ich kann gut auch mal mit weniger leben. In die Kontra-Liste hätte ich noch die Ernährung aufgenommen (denn da leidet meine Gesundtheit SEHR schnell drunter, bei wem tut sie das auch nicht?), aber seit mein Vater Diabetiker ist, achtet er meistens auf gute Ernährung und das hat er auch im Sommer bei mir durchgezogen, auch wenn es mir nicht immer gepasst hat. Ich musste mich seinem Essen anpassen (also keine Steaks, mal so als Beispiel), die Mengen waren kleiner als seine, logisch, aber aussuchen konnte ich es mir nicht! Sonst bin ich sehr frei, was das angeht. Und da ich sehr gerne koche (und auch gut kochen kann) und backe (habe gerade diese Woche Muffins und Kuchen gebacken, beides traumhaft lecker!!!) esse ich dementsprechend gerne. Aber auch ich habe gelegentlich Probleme mit dem Blutzucker, bin aber noch nicht eingehend untersucht worden. Wäre ich im Sommer länger da, würden die mich einmal von Epilepsie über Diabetes usw. durchchecken lassen. Für einmal reichts Geld, dafür sparen die seit Jahren. Die haben dort verdammt gute Ärzte auch schon rausgesucht, aber vermutlich reicht die Zeit von 4 Wochen nicht aus. Als ich 7 Wochen dort war, haben die es verpennt Aber vielleicht ist ja doch was machbar, muss mal mit meinem Papa sprechen. Epilepsie wird ja hier gemacht, aber würde mich mal interessieren was die Ärzte in den Staaten sagen. Die verfolgen die Sache schon, hat mein Papa gesagt. Also da rede ich nochmal mit denen. Ich werde mich zwangsläufig im Sommer wieder seiner Ernährung anpassen müssen (ist nicht so, dass wir hier nicht gesund essen, aber ich esse oft zu viel Süßes und allgemein zu viel und auch aus Sich meines Vaters als Diabetiker oft Dinge, die ich meiden sollte, also nicht so viel von manchen Dingen essen, weiß nicht mehr, was er gesagt hatte, aber wahrscheinlich war es was, was ich gerne esse und deswegen habe ich es vergessen ). Ich muss aber auch sagen, wenn ich mit meinem Papa mitesse und er vorgibt wie viel und was ich esse (Ausnahmen gibts da kaum, aber wenn, dann richtig), dann habe ich auch gar keine (wenn dann nur wenig) Probleme mit dem Blutzucker und folglich auch irgendwie weniger mit der Epilepsie, versteh ich zwar nicht, aber ich habs im Sommer festgestellt.

Jetzt, wo ich das so schreibe mit dem Pro und Kontra wird meine Entscheidung langsam klarer, keine Ahnung wieso. Mein Bauch sagt mir, dass es besser ist zu gehen, aber mein Kopf sagt mir, dass es besser ist zu bleiben. Und ich denke, dass ich in dem Fall auf meinen Kopf hören sollte (der meistens Recht hat ). Es ist irgendwie einfach besser, weil ich dort so viele wichtige Dinge nicht mehr habe. Und wie oben schon gesagt, kann ich auf vieles gut und gerne verzichten, aber manche Dinge gehen nicht. Für meine Schwester war es damals nicht schwer zu gehen (und auch nich wieder zukommen ). Einmal hört sie immer mehr aufs Bauchgefühl und schaltet ihren Kopf nicht besonders oft ein, macht deshalb viel falsch, wie meine Mutter, aber die beiden sind so. Meine Mutter hat gesagt, dass ich schon immer mehr vorsichtig war, aber das mit dem Kopf zu arbeiten fing erst da richtig an, als man mir mal erklärt hat, was für eine "Krankheit" ich habe und welche Gefahren es eben gibt. Da fing es bei mir an, dass ich alles mit dem Kopf entschieden habe. Ich bin immer schon ein sehr logisch denkender Mensch, eben ein Kopfmensch. Manchmal ist das gut, aber manchmal stehe ich mir selber im Weg, weil der Kopf immer so geradeaus denkt und andere sagen mir, dass ich es anders tun soll und dann bin ich unsicher, so wie jetzt mit der Amerika Entscheidung. Ich will eine Entscheidung noch bis Montag fällen, weil ab dann muss ich durchstarten in der Schule. Das Zeugnis MUSS besser werden. Nicht nur zur Versetzung, die hätte ich jetzt schon, sondern auch für mich als Bestätigung, dass ich das alles doch noch so gut kann, wie zuvor. Und ich will den anderen zeigen, dass ich nicht so doof bin, wie die im Moment denken. Eigentlich habe ich mir am Anfang des Schuljahres mal gesagt, dass ich mich nicht mehr unter Druck setze aber auch nicht setzen lasse, aber naja. Eigentlich muss ich auch keinem etwas beweisen, aber das ist wieder typisch ich. Und außerdem will ich nicht mehr zulassen, dass die Epilepsie wieder so eine Blockade wird wie im letzten Halbjahr. Ich habe es jahrelang geschafft, die Epilepsie zu ignorieren, einfach zu leben, als gäbe es die "Krankheit" nicht bei mir. Ich hatte auch während meiner Schulzeit Anfälle, nur wenige große, erst ab 2007 und da auch in der Schule, aber habe ich schonmal geschrieben, glaube ich zumindest. Sicher nicht der beste Weg das zu ignorieren, aber der leichteste im Moment. Kann natürlich sein, dass ich mit der Einstellung ordentlich auf die Schauze fliege, aber einfach mal Kopf aus und ausprobiert.

Mir gehts jetzt schon viel besser, jetzt wo ich das alles geschrieben habe... Wie sowas doch helfen kann... Also ich glaube ich bleibe in Deutschland, es wird irgendwie rumgehen. Bis ich 18 bin sinds heute genau noch 8 Monate und bis zum Abi noch etwas mehr als 2 Jahre, das müsste doch machbar sein. Muss ich eben mich ein bisschen zurückziehen hier und meinen Weg gehen und andersrum mich hier anpassen (ist in meinem Alter kompliziert mit Großeltern zu leben ohne meine Geschwister und mittlerweile auch wieder ohne Kontakt zur Mutter), obs mir passt oder nicht... Frust kann ich ja genug bei euch auslassen (*grins*).

So, das wars erstmal. Der Tee ist schon wieder leer, muss mal neuen kochen gehen und deswegen ist dieser Beitrag jetzt beendet Und außerdem bewundere ich jeden, der soweit sich mein Geschreibe durchgelesen hat . Jetzt kann ich doch schon wieder lachen...
LG Shauni

[ Editiert von Bananaberry92 am 30.01.10 10:52 ]

[ Editiert von Bananaberry92 am 30.01.10 10:53 ]

[ Editiert von Bananaberry92 am 30.01.10 11:03 ]

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