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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 1.791 mal aufgerufen
 °° Epilepsie und Berufsleben °°
JacquelineH Offline




Beiträge: 289

15.03.2009 14:00
RE: Epileptiker und Arbeit antworten

Hallo,

also ich finde wirklich dass unsere lieben Mitmenschen heut zu Tage bei manchen Einschränkungen unfair sind.

Immer öfter erlebe ich dass es Absagen mit der Begründung: Das Risiko mit einem Epileptiker ist uns zu hoch, gibt.

Bei meinem Freund ist das ganz schlimm, er ist Elektriker und hat es wirklich nicht leicht einen Job zu finden und zu behalten. Seit den 1 1/2 Jahren die ich jetzt mit ihm zusammen bin, hatte er genau einen Anfall der in die Arbeitszeit fiel und dennoch weigern sich viele ihn einzustellen ich finde das echt widerlich.

Ich kann es auch nicht verstehen, haben die Menschen einfach alle Angst oder was ist ihr Problem.

Also es ist echt zum kotzen.

LG Jacqueline

[sub]Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
Johann Wolfgang von Goethe




floh3107 Offline



Beiträge: 9

29.01.2010 06:36
#2 RE: Epileptiker und Arbeit antworten

Hey ja is wirklich blöd bin jetz im 2.Lehrjahr auch als elektroniker nachdem ich jetz im januar meinen 3.anfall hatte hab ich meinen betrieb auch informiert der hat jetz vorgestern entschieden,dass ich die lehre net fertig machen kann war aber so sozial und bietet mir eine Ausbildung als Industriekaufmann.Es liegt einfach daran dass. Wenn was passiert z.b. ich steh grad auf der leiter und bekomm nen anfall fall runter und brech mia irgendwas dann is des kein arbeitsunfall mehr und natürlich würde mein ausbilder bzw der geselle sich auch schlecht fühlen würden so die aussage...

Das leben ist voller Überraschungen un wie das so mit jenen ist sind manche erfreulich auf andere kann man jedoch verzichten...

Bella_2009 Offline



Beiträge: 4

14.07.2011 07:32
#3 RE: Epileptiker und Arbeit antworten

Hallo!

Naja ich kann mir schon vorstellen das es schwierig ist eine Arbeitsstelle mit Epilepsie zu finden! Da habe ich offenbar großes Glück gehabt, klar bin ich vor der Diagnose Epilepsie in meiner Firma angefangen! Aber dennoch toleriert sie meine Epilepsie, obwohl ich hier auch Autofahren musste, bin ich immer noch dort beschäftigt! Von daher möchte ich euch Mut machen, es gibt Firmen wo auch Epileptiker eine Anstellung finden können und ihre Position trotz Epilepsie halten können.

Liebe Grüße

Bella_2009

Remi13 Offline




Beiträge: 69

14.07.2011 11:40
#4 RE: Epileptiker und Arbeit antworten

es kommt auch immer darauf an, was für eine Form der Epilepsie der jenige hat!
Bei manchen Menschen mit Epi ist es wirklich schwer vorstellbar, das die im normalen Berufsalltag zurecht kommen könnten!
Hier wäre eine Aufklärungsarbeit ernorm wichtig!

Gruss
Remi

Gestehe jedem anderen den Freiraum zu, den du selber für dich benötigst!

frischerwind Offline



Beiträge: 1

01.08.2012 22:06
#5 RE: Epileptiker und Arbeit antworten

hallo bin neu hier und bei mir steht der verdacht auf epilepsie weil ich öffters mal ein fach umgefallen bin und einmal auf der arbeit und arbeite als hauswirtschafterin und weiß erst mal nicht ob ich dan noch als hauswirtschafterin arbeiten kann ,und ich weiß auch erst ein paar tagen wo duch ich umfalle und werde auch ohne termin zum neurologen fahren weil ich nie duchkamm und keine lust habe ein halbes jahr zu warten das ich ein termin bekomme

und habt ihr vieleicht einen guten tipp und ratschläge für mich were euch ser dankbar

und ganz liebe grüße an alle

CrazyGrisu1973 Offline



Beiträge: 2

13.09.2013 12:17
#6 RE: Epileptiker und Arbeit antworten

also ich finde wirklich dass unsere lieben Mitmenschen heut zu Tage bei manchen Einschränkungen unfair sind.

Immer öfter erlebe ich dass es Absagen mit der Begründung: Das Risiko mit einem Epileptiker ist uns zu hoch, gibt.


Hallo Zusammen! Ich bin unendlich traurig und würde am liebsten Heulen!

Ich arbeite als Telefonist auf einer Vermittlung einer grossen Firma. An einem Wahlwochenende wird unsere Telefonzentrale angefordert Zusatzdienst zu leisten.

Ich habe mich freiwillig gemeldet während die anderen ja nicht gefragt werden und es für die "Normalen" Gesunden ist da zu sein werde ich von meinem Chef ausgegrenzt.

"Zu Ihrer eigenen Sicherheit!"

Schriftlich geben wollte er mir seine Sicht der Dinge nicht, der geht davon aus, dass ich gesundheitlich nicht in der Lage wäre den Dienst von fünf Stunden zu machen!

Für 5 Arbeitsstunden täten mir an diesem Wochenendtag (Sonntag) 10 Stunden gut geschrieben werden.

Nun habe ich gar nichts davon, weil mein Chef ein Feigling ist und nur an sich selbst denkt! *Ichbinwütendundtraurigabgrundtiefenttäuscht*

An seine berufliche Zukunft mit seinen Worten und die des Schwerbehindertenvertreters unseres Hauses, denen er seine Befindlichkeit ja auch in den Mund gelegt hatte:

"Wenn Ihnen doch was passiert in einem abgesicherten Haus wie diesem, dann kann kein Rettungsdienst zu Ihnen vordringen, weil kein Pförtner da ist! Sie wären ganz alleine hier!"

"Herr X (mein Chef) täte sich dann verantworten müssen mit den Vorwürfen: WARUM KONNTEN SIE HERR XY (mich) EINSETZEN, WENN SIE WUSSTEN WIE ES UM SEINE GESUNDHEIT STEHT UND ER DA EINSCHRÄNKUNGEN HAT???!!!

Nun war ich vorhin noch mal zum 4-Augen-Gespräch bei ihm wo er mir seinen "alten" Stand der Dinge noch mal veräusserte, dass ich ja nicht arbeiten darf an dem Sonntag.

Ich habe ihm gesagt, dass ich darüber sehr traurig bin, aber will man von so einem Beamten erwarten?

Ich bin stationär immer und sehr gerne mit grosser Freude in Hamburg-Alsterdorf im Epilepsiezentrum. Da wird ein Epileptiker, wie ein normaler Mensch behandelt - schade, dass dies "draussen" nicht möglich ist!!!

Traurige Grüsse

Euer Michael

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