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 ~° Medizinisches Wissen - Allgemein °~
Gipsy ( gelöscht )
Beiträge:

16.01.2009 14:59
RE: ~~ Ein Zuviel an Gefühl? ~~ antworten


.. ZUVIEL EMOTIONALES GEWICHT KANN EINER BEZIEHUNG SCHADEN ..


Wenn das Selbstbewusstsein in hohem Maß von der Beziehung abhängig ist, gefährdet dies die Beziehung und erhöht die Gefahr von Ängsten und Depressionen. US-amerikanische Forscher führten dazu eine Studie durch.

Eine Liebesbeziehung bringt eine besondere Verbindung zwischen den Partnern mit sich.
Eine intensive Wechselbeziehung mündet oftmals in eine dauerhafte Beziehung und nicht zuletzt in die Gründung einer Familie. Wenn jedoch einer der beiden Partner oder beide zu viel Gewicht und Bedeutung in die Beziehung legen, kann dies Probleme bereiten. Es kann dann dazu kommen, dass das Selbstwertgefühl eines Menschen nur noch vom Erfolg einer Beziehung abhängt

Personen, deren Selbstwertgefühl stark von Beziehungen abhängt, sind oftmals am Boden zerstört, wenn etwas schief geht, auch bei kleineren Anlässen. Diese Abhängigkeit kann die Beziehung gefährden.
Zudem können bereits kleine Streitigkeiten, Missverständnisse oder kritische Äußerungen depressive Gefühle oder Ängste auslösen. Eine starke Abhängigkeit des Selbstbewusstseins von der Beziehung erhöht die Gefahr, dass Trennungen sich drastisch auf das Gemüt auswirken.

Forscher um Chip Knee von der Universität Houston, USA, haben den Einfluss von beziehungsabhängigem Selbstbewusstsein in einer Studie mit 198 College-Studenten erforscht. Innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen sollten die Studienteilnehmer in einem Tagebuch die positivsten und negativsten Ereignisse in ihrer Beziehung aufzeichnen.
Gleichzeitig schrieben die Teilnehmer auf, wie sie sich selbst fühlten und wie sie ihre Beziehung empfanden.

Anschließend untersuchten die Wissenschaftler die Aufzeichnungen. Bei Menschen, deren Selbstwertgefühl in hohem Umfang von der Beziehung beeinflusst wird, zeigte sich eine Auffälligkeit bei der Reaktion auf negative Ereignisse. Sie fühlten sich unabhängig davon schlecht, wodurch ein negatives Vorkommnis verursacht wurde oder wer es ausgelöst hatte. Anstatt einen Schritt zurückzutreten und zu überlegen, wie man die Situation am besten handhaben könnte, tendieren Betroffene dazu, sofort und impulsiv zu reagieren. Wenn etwas innerhalb der Beziehung geschieht, fällt es den Betroffenen schwer, dies von sich selbst zu trennen. Dies begünstigt die Entstehung von Ängsten und Depressionen .


Sich diese Gefährdung bereits in einem frühen Stadium einer Beziehung bewusst zu machen, verbessert die Chancen der Beziehung oder hilft den Partnern zu erkennen, dass sie nicht füreinander geeignet sind.

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mehr dazu unter:
www.aerzte-im-netz.eu
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Hm, wie man´s macht, macht man´s verkehrt...

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