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 ~° Medizinisches Wissen - Neurologie °~
Gipsy ( gelöscht )
Beiträge:

15.01.2009 18:43
RE: Schutz vor Schlaganfall antworten

...... VITAMINE C UND E SCHÜTZEN NICHT VOR SCHLAGANFALL ......

Die zusätzliche Einnahme von Vitamin C und E hat keinen Effekt auf das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Entscheidend sind vielmehr regelmäßige sportliche Betätigung und eine ausgewogene Ernährung.



Die zusätzliche Einnahme von Vitamin C und E hat keine Auswirkung auf das Schlaganfall-Risiko


In der Werbung wird häufig der Eindruck erweckt, dass die zusätzliche Einnahme von Vitaminen das Wohlbefinden steigert und schwerwiegende Erkrankungen verhindern kann.

"Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA) zeigt, dass weder die zusätzliche Gabe von Vitamin C noch von Vitamin E vor einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt schützt.
Eine weitere, vor kurzem veröffentliche Analyse von 67 Studien ergibt, dass die Einnahme von Vitamin E sogar mit einer erhöhten Sterblichkeit verbunden ist. Von der regelmäßigen Einnahme von Vitamin C und E zur Vorbeugung von Gefäßerkrankungen, insbesondere zur Schlaganfallvorsorge, ist daher dringend abzuraten"
, empfiehlt Prof. Hans-Christoph Diener, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Berlin.

"Dies gilt sowohl für Menschen, die noch keinen Schlaganfall erlitten haben, als auch für Patienten, die bereits von Durchblutungsstörungen des Gehirns betroffen waren."


Die beste Schlaganfall-Vorsorge ist regelmäßige körperliche Betätigung und eine ausgewogene Ernährung.
"Es ist sehr viel sinnvoller, die Geldbeträge, die für Vitamine ausgegeben werden, in den Mitgliederbeitrag eines Sportvereins, eines Fitness-Studios oder für den Kauf eines Trainingsanzugs und von guten Sportschuhen zu investieren. Durch das Benutzen von Treppen anstelle des Aufzugs oder häufigeres Zufußgehen beim Überwinden kleinerer Entfernungen lässt sich auch in den Alltag Bewegung bringen", rät Prof. Diener.

"Um erhöhte Cholesterin- und Blutzuckerwerte zu vermeiden, sollten man tierische Fette wie in Wurst, Fleisch und Käse sowie stark zuckerhaltige Produkte nur in sehr geringen Mengen verzehren und stattdessen häufiger auf Gemüse und Fisch zurückgreifen."

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www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de
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