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Dieses Thema hat 14 Antworten
und wurde 961 mal aufgerufen
 ~° Chronische Krankheiten °~
Remi Offline




Beiträge: 3.132

25.02.2008 15:24
RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

Hilfe bei Diazepam,- und/oder Antidepressiva-Abhängigkeit!

Hallo zusammen,

wie ich auch aus eigener Erfahrung mitbekommen habe, werden
Medikamente gegen Ängste, Panik oder Depressionen, viel zu schnell und oftmals zu hoch dosiert, vom Hausarzt verschrieben.
Darunter fallen Medikamente, wie Diazepam, Oxazepam, Tavor, oder Antidepressiva, wie Paroxetine, MAO-Hemmer ect.!

Gerade bei diesen Tabletten besteht ein sehr gefährliches Abhängigkeitsrisiko! Auch bei Antidepressiva, was ja immer sehr gerne runtergespielt oder komplett verneint wird...

6 Wochen lang täglich 10 mg Diazepam, und man kommt fast nicht mehr "ohne" aus!
Vor allem, weil man ja auch etwas von diesen, vom Hausarzt "verordneten" Mitteln, "spüren" möchte, erhöht man ab einem bestimmten Zeitraum, meistens nach 3-4 Wochen eigenmächtig die Dosierung! Ob und wie das gehändelt wird, ist sehr individuell und abhängig vom Suchtpotential jedes Einzelnen...

Wie auch immer: Man ist schneller "Drogenabhängig", als man gucken kann!Aber aus dieser anfangs so harmlosen Situation kann sehr schnell eine teuflische Sucht entstehen, die einen in eine jahrelange Abhängigkeit stürzen kann.
Fast 2 Millionen Bundesbürger, sind Tablettenabhängig, die Dunkelziffer ist mit Sicherheit 3 oder 4 mal so hoch.


Was tun, wenn man merkt, dass man von bestimmten Medikamenten abhängig ist?

1. Zum Hausarzt/Arzt seines Vertrauens gehen?

2. Die Mittel weiter nehmen, auch in höheren als den verschriebenen Dosen, sofern man gute Quellen hat?

3. Sich zu einem Entzug in eine psychiatrische Klinik begeben?

4. Selber nach bestimmten Informationen und Vorgaben aus dem Internet entziehen?

Sicher gäbe es noch eine Vielfalt an Möglichkeiten...

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dröseln wir die Schritte auf und gehen sie einzeln durch (eigene Erfahrungswerte, kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit!):


1. Zum Hausarzt:

Der Hausarzt wird zunächst so tun, als wüsste er von nichts! Weg mit der Verantwortung...
Vor allem von Ihrer "Abhängigkeit" weiß er nichts, gerade weil er Ihnen diese Mittel verschrieben hat!
Er wird Ihnen ( wenn er dann letztlich doch ein guter Hausarzt ist) entweder, eine Überweisung zu einem Psychiater ausstellen, Sie zu einer Drogenberatungsstelle schicken, oder Ihnen direkt einen Entzug auf der Station einer psychiatrischen Klinik nahelegen!


2. Weiter die Medikamente schlucken!

Wenn Sie sich dazu entscheiden sollten, diese Mittel weiterhin einzunehmen, dann sollten Sie auch wissen, das Sie damit die Gefahr eingehen, in eine Höchstabhängig zu geraten.
Das bedeutet, entweder Sie haben diese Mittel schon über einen längeren Zeitraum (mind. 1 Jahr) eingenommen, oder aber in hohen Dosierungen (ab 30mg Diazepam, Zeitraum s.o.)!
Das widerum würde für Sie bedeuten, das dieser Entzug - der unweigerlich kommen wird - schwerer und vor allem auch sehr viel länger dauern würde!


3. Der Schritt in eine Entzugsklinik!

Dieser Schritt ist sicher rigoros, bedeutet aber in letzter Konsequenz, das Sie sich in professionelle Hände begeben. Dort wird Ihnen geholfen, ca. nur 4Wochen lang, höchstens aber 6 Wochen.
Man wird Sie als "geheilt und entzogen" entlassen, sind das ist nur die halbe Wahrheit!! Haben Sie im Anschluss daran noch die Zeit, den Willen und die Kraft, eine Langzeittherapie zu beginnen! Dann stehen die Chancen "geheilt" zu sein wirklich ganz gut - direkt nach der 4-Wochen Entgiftung ist man es nicht!
Die Lz (Langzeit) dauert in der Regel zwischen 8 und16 Wochen! Die Kosten hierfür übernimmt Ihre Rentenversicherung!


4. Mit Hilfe des Internets und Gleichgesinnten entziehen!

Kommen wir zum letzten Schritt, dem Entzug unter Zuhilfenahme des Internet. Ein gewagter Schritt, für Menschen, die keine 3- 4 Monate Zeit haben, eine Entzugsstation, und die anschließende Langzeittherapie zu besuchen. Oder Betroffene, die aufgrund von Familie, Kindern oder Beruf, nicht abkömmlich sind!
Denen möchte ich diese Internetseite ans Herz legen:

ADFD - Forum

Hier können Sie mit professioneller Unterstützung entziehen.
Sie können sich auf den Seiten dieses Forum´s über die Gefährlichkeit bestimmter Medikamente informieren, oder aber einfach nachsehen, ob Sie gefährdet sind, in eine Abhängigkeit zu geraten!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Soviel fürs erste zu diesem Thema, ich denke, wir werden es noch ausbauen, vor allem auch, was die Links und SHG angeht - derer es eine Unmenge zu durchforsten gilt...

Machts gut,
auf dass Euch ähnliches auf immer erspart bleiben möge...

Remi
:shark:

Der Blues wurde deshalb erfunden, weil die Seele vieler Menschen sonst noch schneller verkümmert wäre!


Remi Offline




Beiträge: 3.132

10.03.2008 00:04
#2 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

Hallo,
mein eigener Tablettenentzug ist nun 4 Wochen her, und ich habe immer noch Entzugserscheinungen, die oft so stark sind, das ich dann nicht weiss, wie ich diese aushalten soll.
Benzodiazepine ist ein Teufelszeug, das spüre ich am eigenem Körper.
Ich bin keinenfalls bewusst abhängig geworden, sondern bin eher in diese Abhängigkeit reingerutscht.

Gruss
Remi

Der Blues wurde deshalb erfunden, weil die Seele vieler Menschen sonst noch schneller verkümmert wäre!


heifen Offline




Beiträge: 372

10.03.2008 11:27
#3 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

hallo remi,
kann ich nachfuehle, ich muss wahrscheinlich mit dem fenobarbital aufhoeren...das wird hart sein, ich bin sicher nicht psychologisch abhaengig, ich hasse das zeug, aber wenn ich jetzt anfange abzusetzen, wird das eine fiese zeit werden...epianfaelle, die ich nicht einschaetzen kann, nicht wie die, mit denen ich es jetzt zu tun habe, die ich einigermassen kenne...das macht mir natuerlich zu schaffen, aber mein koerper hat sich an diesen mist gewoehnt...also muss ich durch...
nur mut, du wirst es schon schaffen
bacio
heifen

Remi Offline




Beiträge: 3.132

10.03.2008 15:47
#4 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

Hallo Heidi,
zum Glück hatte ich keine Krampfanfälle!
Ich wollte diese Tabletten schon sehr lange nicht mehr einnehmen, musste aber 2 mal ein selbststängiges Runterdosieren abbrechen.
Die Entgiftung in der Psychatrie war für mich die Hölle pur.
Entzugserscheinungen, Angst, und die Trennung von meiner Familie für die 4 Wochen war für mich die Hölle!

Gruss
Remi:Zartheit:

Der Blues wurde deshalb erfunden, weil die Seele vieler Menschen sonst noch schneller verkümmert wäre!


heifen Offline




Beiträge: 372

10.03.2008 16:06
#5 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

hallo remi
hoffe hast alles hinter dir
leider werden in unserer gesellschaft gewisse"drogen"akzeptiert, dabei sind sie auf die dauer ebenso gefaehrlich wie die uns allen bekannten...
ausser antidepressiva zaehle ich auch alkohol dazu, ich kenne zu viele menschen, die sich dadurch ihr leben verspielt haben
aber leider kaempfen wir hier gegen interessen von grossen konzernen und denen ist es leider egal, was aus den konsumenten wird...
ciao
heifen

Remi Offline




Beiträge: 3.132

10.03.2008 19:31
#6 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

Hallo Heidi,
es werden sogar Menschen bewusst auf bestimmte Medikamente gesetzt, ob die das wollen oder nicht!
Und sowas müsste einfach bestraft werden, egal wie viel Geld und welche Leute dahinter stehen, denn sowas ist Körperverletzung!
Jeder, der einem anderen ein Stück Haschisch besorgt, bekommt in diesem Land hier Probleme.
Wer einen anderen jedoch Medikamente gibt, ohne denjenige über die Neben wirkungen aufzuklären, bekommt absolut keinen Stress damit.

Gruss
Remi:chilli:

Der Blues wurde deshalb erfunden, weil die Seele vieler Menschen sonst noch schneller verkümmert wäre!


schwarzer vogel Offline




Beiträge: 399

10.03.2008 19:57
#7 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

sogar das lamictal macht abhängig (und ich nehme mal an, alle anderen epi-medikamente auch) ... wenn ich das zeug mal ein oder zwei tage nicht nehme, bekomme ich zustände, die so wie die nebenwirkungen sind ... (und wenn ich das zeug wieder nehme, passiert dasselbe wieder) ...

naja, wenigstens ist die psychische abhängigkeit nicht gegeben ...

diese ist ja bei den illegalen drogen stärker ausgeprägt als die körperliche ... sonst gäbe es nicht soviele rückfälle ...

ich war auch einmal abhängig von einem mittel ... nachdem mein körper davon losgekommen ist, sind meine gedanken immer um das mittel gekreist ... bin ich froh, dass ich das überstanden habe! das hat viel kraft gekostet ...

und alle, die das schaffen, verdienen bewunderung

pessimistin elämä ei ole helppoa

Remi Offline




Beiträge: 3.132

11.03.2008 00:04
#8 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

Hallo.
mich machen diese Tabs auch absolut nicht an.
Wir haben ja wegen Laura hier Diazepam als Notfallmedikament im Kühlschrank liegen.
Das ist ja auch ein Benzodiazepine, aber ich würde jetzt trotz den Entzugserscheinungen, die mich bestimmt noch so einige Wochen begleiten werden, niemals daran gehen, und dies konsumieren.
Ich habe solch eine Abneigung gegen dieses Teufelszeug aufgebaut, dass ich von dieser Sucht echt geheilt bin!

Gruss
Remi:chilli:

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heifen Offline




Beiträge: 372

11.03.2008 18:16
#9 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

hallo
es wird viel zuviel spekuliert...ich sehe das im epibereich, da versuchen sie mir immer die neuesten therapien anzudrehen, ist es denn moeglich, dass eine schachtel fenobarbital um die 2 euro kostet gegen die 80 euro fuer eine schachtel keppra, wobei keppra nicht das teuerste medi ist...mein ex mann arbeitet in der pharmaindustrie, da habe ich so einiges mitbekommen...um ihre produkte loszuwerden, sind die zu allem faehig...und ich will nicht das thema tumore beruehren, die chemo ist sauteuer und wird verschrieben, als sei sie die loesung aller probleme...wieviele menschen sterben an diesen "medikamenten" und nicht an ihrer krankheit?

wir werden es nie erfahren
ciao
heifen

Remi Offline




Beiträge: 3.132

13.03.2008 23:24
#10 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

Hallo,
ich wäre echt froh, wenn ich mal wieder normal schlafen könnte.
Seitdem ich in dieser Klinik war, habe icht täglich, dort und danach immer so 3-5 Stunden geschlafen.
Dies aber nur in den frühen Morgenstunden, zwischen 5Uhr und 11 Uhr!
Ich würde alles für einen normalen Schlafrythmus geben!

Gruss
Remi

Der Blues wurde deshalb erfunden, weil die Seele vieler Menschen sonst noch schneller verkümmert wäre!


heifen Offline




Beiträge: 372

14.03.2008 11:01
#11 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

hallo remi
kann dir meine epimedis waermstens empfehlen...hahaha
ich werde nie richtig wach und schlaf wie ein siebenschlaefer
waere gern wieder so frueher, bin immer am morgen aus dem bett gesprungen, auch nach einer durchtanzten nacht...habe auch vor meiner krankheit immer gut geschlafen, war bloss hinterher voll energie...die fehlt jetzt
(vielleicht werde ich auch aelter...aber die alternative zum "aelter werden" passt mir ganz und gar nicht)
ciao heifen

Remi Offline




Beiträge: 3.132

14.03.2008 20:48
#12 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

Hallo heifen,
ich konnte die letzte Nacht endlich einmal so einigermassen normal schlafen.
die fast 9Wochen, die ich darauf gewartet haben, haben sich also gelohnt!

Gruss
Remi:sunny:

Der Blues wurde deshalb erfunden, weil die Seele vieler Menschen sonst noch schneller verkümmert wäre!


heifen Offline




Beiträge: 372

15.03.2008 14:06
#13 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

hallo remi
ausdauer und geduld werden immer belohnt...leider hapert es bei mir damit
:sunny:
ciao
heifen

DerHeld ( gelöscht )
Beiträge:

16.04.2008 09:55
#14 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

Hallo Leute,

ich hab das mal durch Zufall gefunden hier.

Also, ich habe ca. 1 1/2 Jahre Benzos genommen, 5-10 mg täglich weil ich nen Reizdarm hab. Ist auch besser geworden muss ich sagen. Naja, Ende Januar hatte ich so Drücken im Darm, bin daraufhin zum Dok, er wusste nichts. Abends dann gegessen, auf einmal schwarz vor augen geworden, panik bekommen: krankenhaus gegangen. Die ärzte: wir wissen nichts. Bauchraum war ok.. Nachhause, nächsten morgen das gleiche in der früh, dann hies es im krankenhaus: evtl. Gastroenterits. Super. Ok, hab dann erstmal die beruhigungsmittel nicht genommen. Das war am Dienstag. Samstag abend zittern, schwitzen usw.: arzt gerufen, wollte mir tavor geben (bis dahin hat JEDER arzt gefragt ob ich regelmäßig tabletten nehme und ich hab JEDESMAL ja gesagt und was es ist!!!)

So, mein hausarzt war auch nicht der hellste, ich bin dann draufgekommen das ich ja evtl. nen entzug haben könnte. bis dahin (ca. zwei wochen nach dem wirklichen entzug) war ich schon bei psychologin (hab da ne langzeittherapie jetzt) und alle haben mich für verrückt erklärt. Ich halt zum dok, meint er ich mach wohl nen entzug durch.. "jaja, die tabletten hast du schonmal erwähnt aber ich dachte mir nichts":zeter::zeter:

Ok, danach hat er mich mal schwitzen lassen: übelkeit, schwindel, abgenommen (5 kilo ca).. cool, ne woche danach hat er mich zum neurologen geschickt. der hat dann kurzerhand beschlossen mich auf entzug zu setzen mit tabletten. bekam also 3x pro tag 1 tafil (0,5 mg).. ging mir natürlich gleich super. ca. 1 stunde nach einnahme! wahnsinn.

ok, hab dann reduziert glaub ich 6 wochen. nach einmal absetzten (jeweils ne halbe tablette, also 0,25 mg) konnte ich so 2-3 tage net pennen. dann gings aber. hab mal angefangen baldrian zu schlucken über nacht. die 500 mg aus der apotheke. wenn der entzug krass war (also nach absetzten) haben die auch net viel geholfen, aber danach gings eigentlich. In der Regel kann ich durchpennen, meist bis in der früh um 4-5, dann muss ich mal pipi aber danach gehts wieder. hatt ich zwar früher nicht aber ok.

seit 07.04.08 nehm ich gar keine tabletten mehr, nur die baldrians für die nacht. der reizdarm ist auch schon wieder zurückgekommen. ich hatte ausserdem im entzug kopfschmerzen von der bösesten sorte, hies gleich ich hab migräne. von entzugskopfschmerzen wollte mein neurologe gar nichts hören. er wollte mir noch amytriptilin geben. meine psychotante meinte aber ich soll den scheiss lassen. ich bin jung und komm da selbst raus.

ich hab jetzt seit ca. 2 1/2 monaten den entzug, die psychologin meinte dauert wohl ca. 3-6 monate. leichten schwindel über den ganzen tag hab ich immer noch. Zudem kommen sehr starke herzschläge, also, meistens schlägt das herz normal nur ich spürs halt. aber das ist wohl noch der rest des entzugs. heut hab ich nochmal termin beim neurologen, bekomm noch ein EEG, also diese Hirnstrommessung.

Also, ich hoff ich hab den scheiss auch hoffentlich weg. Ich mach viel sport, wenn ich kann ess ich auch recht viel. Da ich selbstständig bin ist es natürlich einfacher, für arbeitstätige dürfte das der horror sein. ebenso wie der entzug. ich nahm ja "nur" 5-10 mg (also 1-2 tabletten), wenn ich so lese was andere nehmen (bis zu 6 tavor täglich!!!) wahnsinn.

ich wünsch mal allen viel durchhaltevermögen, viel gesundheit und nur das beste. Ich bin leider auch reingerutscht. mir wurde es aus der familie als natürliches präparat untergejubelt. Mein spezl sagt jedoch in letzter zeit öfter: nur wer das dunkle kennt ist weise! Also, wer mal so nen entzug durchgemacht hat der ist wohl danach um einiges härter und weiss mit einigen sachen auch anders umzugehen. ich hab den harten weg gewählt, kalter entzug, ALLEIN!! ohne ärztliche hilfe, nach 2 wochen ca. unter ärztlicher aufsicht, jetzt nehm ich keine mehr.

wenns jemand interessiert werd ich noch weiter berichten.

MFG

Der Held

heifen Offline




Beiträge: 372

16.04.2008 11:16
#15 RE: Hilfe: Diazepam oder Antidepressiva-Abhängigkeiten Antworten

hallo held
sicher interessiert es...sollte ich einmal von der epi befreit sein, muesste ich auch so eine art entzug machen, um von meinen medis loszukommen...aber leider sehe ich das problem noch weit entfernt...persoenlich habe ich immer sehr langsam selbst reduziert, meine epi hat man nie im griff gehabt, aber meine leberwerte waren daneben, ggt vor allem...das ist jetzt nicht mehr der fall, also dankt mir die leber sicher...meine epi macht fleissig weiter, aber solange die kernspinto aussagt, dass mein rezidiv(tumor) nicht gewachsen ist, nehme ich sie in kauf...vielleicht gewoehnt sich mein gehirn langsam an oskar(so nenne ich das biest: es ist offiziell ein oligostrocytom grad 3) und hoert auf mit diesen anfaellen auf ihn zu schimpfen...mal abwarten...geduld, nichts als geduld, das warten von einer kernspinto zur anderen macht wahnsinnig, die gespraeche mit den aerzten, die dir chemo oder bestrahlung verabreichen wollen, machen wahnsinnig, eigentlich ein wunder, dass ich noch halbwegs normal bin
bacio
heifen:sunny:

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