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Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 684 mal aufgerufen
 ~* LYRIK ~~~ LITERATUR ~~~ APHORISMEN *~
Gipsy ( gelöscht )
Beiträge:

04.01.2008 22:44
RE: WILLY MEURER, Alles "Un"menschliche Antworten




Solange wir Menschen gefühllos akzeptieren,
daß ein Säugling an der ausgedorrten Mutterbrust verhungert,
während andere mit Überernährungs-Krankheiten zu kämpfen haben, steht uns die Bezeichnung "Mensch" nicht zu!


© Willy Meurer, (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist,
M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto







Der Mensch ist nur einer der Gesellschafter der Schöpfung Natur, und er müßte ohne die beiden anderen Gesellschafter "Tiere" und "Pflanzen" Konkurs anmelden.

© Willy Meurer, (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist,
M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto





In unserer heutigen Welt der überreizten Sinne
fallen immer mehr Menschen einem Trugbild zum Opfer
und verlieren sich mehr und mehr in ihren Illusionen.


© Willy Meurer, M.H.R. (Member of the Human Race)
Aphoristiker und Publizist,Toronto


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Und nun einmal ein Gedicht von jenem wunderbaren, von mir so sehr geschätzten Menschen. Ich werde alles, was er mir schickt - sofern ich nicht egoistisch genug bin, es ganz für mich allein zu behalten - hier reinsetzten, ungeachtet dessen, ob es dann "Willy-Meurer-Salat" gibt oder nicht...es handelt sich ja durchweg um hochwertige ´Zutaten`!


VORURTEILE

Nichts ist im Leben wirklich wichtig.
Mal ist was falsch - mal ist was richtig!
Der einzig kleine Unterschied:
Durch welche Brille man es sieht

Um einen and’ren zu versteh’n,
muß man ihn erst mal richtig seh’n!
Man urteilt schnell - nur so von außen
und läßt die Fairnis gerne draußen

Manch Urteil ist mehr schlecht als recht!
Man selbst hält sich für gut und echt,
Die ‘Bösen’, das sind nur die And’ren
da wir im Pfad der Tugend wand’ren!

Doch, wenn wir einmal in uns gehen
und richtig in den Spiegel sehen,
geh’n mit uns selbst mal in’s Gericht:
Dann seh’n wir unser wahr’ Gesicht!

Auch wir hab’n Narben, Beulen, Falten,
die wir vom Lebenskampf erhalten.
Wir waren auch nicht stets die besten
und mancher Fleck ziert uns’re Westen!

Wir nehmen manchmal uns zu wichtig,
urteilen falsch - und selten richtig.
Der einzig kleine Unterschied:
Durch welche Brille man es sieht!

Und die Moral von dem Gedicht:
Verurteil’ Deinen Nächsten nicht!
Denn ob wir tadeln oder loben:
Das letzte Urteil kommt "Von Oben"!


© 2006, Willy Meurer, Toronto

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