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Dieses Thema hat 21 Antworten
und wurde 740 mal aufgerufen
 °° ERFAHRUNGSBERICHTE °°
Seiten 1 | 2
Remi Offline




Beiträge: 3.132

12.12.2007 15:27
#16 RE: Hilfe, meine Schwester bleibt Stur :( antworten

Wenn sie so ist, wie Du sie hier beschrieben hast, dann glaube ich eher, das sie einen "Anschubser" braucht.
aber du kannst es ja mal versuchen, Ihre Krankheit, und alles was damit zutun hat, zu ignorieren.ignorieren.
Du wirst ja sehen, ob das funktioniert!

Gruß
Remi:motzlausi:

Der Blues wurde deshalb erfunden, weil die Seele vieler Menschen sonst noch schneller verkümmert wäre!


Gipsy ( gelöscht )
Beiträge:

13.12.2007 11:57
#17 RE: Hilfe, meine Schwester bleibt Stur :( antworten

Hallo Jessy,

Zitat:

Ich habe von jemand anderen den Tipp bekommen, sie erstmal in ruhe zu lassen,
______________________________________________________________

Sie "erstmal" in Ruhe zu lassen, wäre sicher richtig, wenn sie denn erst seit kurzem wüsste, dass sie Epileptikerin ist... Aber hast Du nicht geschrieben, dass sie das bereits seit zwei oder drei Jahren (!) weiß??

Ich sehe es wie Remi: Deiner Schwester wäre sicher mehr geholfen, wenn sie aus ihrem Dauerloch raus,- und ins Leben rein käme!
Man kann mit dieser Krankheit - so man medikamentös richtig eingestellt ist - nahezu normal leben, wobei natürlich immer auf bestimmte Dinge zu achten ist!

Übrigens bin ich kein Freund von Sätzen wie:

Zitat:

Da hast du recht, es gibt wirklich 100000...von leuten denen es viel viel schlechter geht.
____________________________________________________________

Natürlich gibt es - objektiv betrachtet - immer noch eine Steigerung, und noch eine und, und, und...
Subjektiv allerdings ist genau die Krankheit an der betroffenes Individuum aktuell leidet, die schlimmste von allen!
Es ist eben ein subjektives Empfinden und ein schwacher (oder gar kein) Trost, dass es "anderen" möglicherweise "noch schlechter" geht, wenn auch anders schlecht...

Aber das nur nebenbei.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ich kann Deine Schwester auch verstehen, sie spaltet ab, was sie nicht wahrhaben möchte. Sie schiebt es einfach von sich, wie ein Schneeschieber, der die Schneemassen vor sich herschiebt, um die Strasse frei zu kriegen...aber wie schon der Name sagt: "Vor sich herschieben" häuft einen Berg auf, den zu überwinden mit jedem Schub schwerer und unmöglicher wird, bzw. so scheint...

Okay, ich höre mal auf, wollte nur zu verstehen geben, dass ich auch die Seite Deiner Schwester gut nachvollziehen kann!

Grüß sie mal,
und Dich auch

Bye Gipsy
:santalitera:

Jessy_vm ( gelöscht )
Beiträge:

16.12.2007 16:02
#18 RE: Hilfe, meine Schwester bleibt Stur :( antworten

hallo,
ich danke euch für eure mails.
ich habe noch eine neuigkeit, meine schwester ist jetzt so weit, dass sie sich einen Termin bei einen psychologen gemacht hat und bisschen öfter mit uns über das thema redet.
das ist doch ein großer schritt oder?
lg jessy

Gipsy ( gelöscht )
Beiträge:

16.12.2007 18:24
#19 RE: Hilfe, meine Schwester bleibt Stur :( antworten

Hi Jessy,

und ob das ein großer Schritt ist!!




Wie hast Du das denn hingekriegt? Das ist ja schon beinahe ein Weihnachtsgeschenk - bleibt nur zu hoffen, dass sie möglichst sofort an den Richtigen gerät...es kann nämlich tatsächlich verheerend sein, wenn sie beginnt sich zu öffnen und dann feststellt, dass der oder die nicht die Art von Mensch ist, dem sie vertrauen kann!

Aber jetzt möchte ich natürlich keinesfalls den Teufel an die Wand malen, ich finde es absolut genial, dass Du es geschafft hast, sie soweit zu kriegen und ich bin sicher, dass das der erste Schritt in die richtige Richtung ist...
_____________________________________________________________

Überhaupt möchte ich Dir eines sagen:
Deine große Schwester kann wirklich verdammt stolz darauf sein, eine kleine Schwester zu haben, die so ist, wie Du es bist...Du liebst sie, Du achtest und respektierst sie, nimmst sie ernst und versuchst auf eine absolut sinnvolle Weise, ihr den Rücken zu stärken und ihr das Gefühl zu geben, dass sie nicht (nie) alleine ist - egal, wie schlecht es ihr geht und egal, wie mies drauf und wie unerträglich sie sicher auch oft für ihr Umfeld sein mag...

Dafür hast Du meine volle Hochachtung!




Eines Tages wird sie zu schätzen wissen, was Du für sie getan hast - wenn das nicht schon der Fall ist!
Und sowieso ist Dankbarkeit nicht das, was man erwartet, oder?

Man möchte einfach unbedingt, dass es dem Menschen, der einem so viel bedeutet und den man so liebt, dass es demjenigen besser geht - vielleicht sogar wieder richtig gut...irgendwann!

Toll, dass sie diesen ersten Schritt geht...ich drück´Euch beiden ganz fest die Daumen...

Lieben Gruß
bye Gipsy

Jessy_vm ( gelöscht )
Beiträge:

17.12.2007 07:46
#20 RE: Hilfe, meine Schwester bleibt Stur :( antworten

Hallo Gipsy,

ja ich freu mich total.
Ich habe ihr einen brief geschrieben, indem drin stand dass sie immer auf uns zählen kann, dass wir für sie bis ans ende der welt gehen würden, usw. und daraufhin hat sie dann auch mit uns bisschen mehr geredet über die krankheit, und nun hat sie von ganz selbst die entscheidung getroffen, dass sie zu einen Psychologen gehen möchte.

ich hoffe natürlich total, dass es wie du sagst der richtige ist. Aber das werden wir sehen wenn sie den ersten Termin hat.

Danke, ich denke aufgrund unserer vergangenheit ist meine Familie sehr eng zusammen gewachsen. wir haben gelernt, dass Familie das wichtigste auf der Welt ist. Ich würde einfach alles für meine Schwestern, meine Mutter und meinen Bruder tun.

glg Jessy

Thalea ( gelöscht )
Beiträge:

17.01.2012 20:43
#21 RE: Hilfe, meine Schwester bleibt Stur :( antworten

Zitat
Gepostet von Jessy_vm
Hallo,
Ich bin wirklich verzweifelt.
Meine Schwester (20) hat schon seit 2-3 jahren Epilepsie und sie akzeptiert die Krankheit einfach nicht. Sie ist total fertig damit und sitzt jeden Tag in ihrer Wohnung und weint.
Kann mir jemand Namen, Telefonnummern und / oder auch Adressen von Spezialisten geben, damit sie sich mehr Meinungen anhören kann und sie sich endlich mal mit Ihrer Krankheit abfinden kann.
Ich bitte wirklich um Hilfe, wir sind alle verzweifelt.
Vielen Dank im Voraus,
Liebe Grüße,
Jessy



Hallo Jessy.
Ich bin ebenfalls sied 14 Jahren durch einen schlaganfall schwer betroffen. Ich sitze auch nur noch im Huas herum mit unerer Therapiehündin Jessy, aber nicht, weil ich auf gegeben habe, nein, weil keine mit meiner Karnkheit sich aus einander setzen will ode rkann und alle Kontakte abbrachen, selbst von meinen Geschwistern und der Famile meines Mannes.
Ichwar mein Leben lang als Lehrein und Psychologin tätig bis zum jenen Tag. Ich leide unter mortorischen störungen die durch Ergo und Logoädie gefördert werden. Ich komme auch nun so zurecht. Weiinen; nein ich weine nicht mehr aber ich kenne das, weil man mich in Stich lies. Jeden habe ich geholfen, die Kinder abgenommen, finanziell geholfen kurz; ich war für meine Familie da. Solange meine Eltern noch lebten blieb es auch so. Doch dann starben sie ud meine 2 Geschwister brahcen ohne Grund - so sagen sie den Kontakt ab. ich bekam nich einmal Bescheid, als meine kranke Nichte im November 2009 im Alter von 24 Jharen starb. Ich durfte nicht mit zur Beerdigung.Aber ich durfte mich um unsere Eltern kümmern. Alles serledigte ich, meinen Vater nahm ich bei uns im Haus auf, bis ich ihn nicht mehr pflegen konnte.Besuch? Mein Bruder ja aber selten. Meine schwester: Nie. Als er starb, gaben sie nicht einmal Geld zur Beerdigung dazu. ihc habe somit damit abgeschlossen. Ich fühle mich als Einzelkind. Keiner weiß, dass ich Geshwister habe.
Ich erleide CA 100 Anfälle im Monat abwechselnd von ganz kleinen bis hin zum GRand -Mal. Ich zähle nicht mehr und ich gehe auch nicht mehr ins KH.Laut Neurologen bin ich zu teuer, auf Grund der Behandlungszeit, weil es eben etwas dauert bis ich mich an und aus gezogen habe oder mein Mann hilft mit. Ihc sprenge den Satz so steht es im Befunden.Also hole ich mir meine Meids vom HA.
Die Musik lenkt mich ab. Der Hund ist meine Freude und mein Mann natürlich. Denn Baden, duschen, auf einen sthl steigen, kochen, bügeln ist eben alles gefährlich. Selbst die vorigen Ärzte können mir nicht helfen. Prognose: Nicht ein zu stellende aktive refraktäre Epielspie. Ihc wurde 4x reanimiert und baue auch geistig ab. es gibt Tage, dann kann ich nichts schreiben oder die Uhr lesen, ich weiß nicht wo ich bin.
Aber von alleine kommmt leider keiner der dir hilft außer: Du hast eine tolle Schwester. Du kannst in einer Selbsthilfegruppe bei treten. Mit Sport, e skommt darauf an wie viele Anfälle du hats und welche Art. Mich nimmt keinSportverein auf, auch nicht Vereine die ärztlicht begleitet werden._ Herzsportgruppe u.s.w.
Du must lernen dich mit deinr Krankheit auseinander zu setzen, zu lernen, dass su eben woh eingeschränkt im alltag ist, aber das nutzen was möglich ist. Lese, schreibe, male, singe, gehSpazieren mit deiner Schwester, suche dir ein hobby was vertretbar ist. Denn weinen hilft im Enddefkt auhc nichts.
Ich muss mich hier wohl noch vor stellen. Ich muss sehen wie es hier alles funktioniert.
Aber du siehst, du bist nicht alleine damit. Es gibt Millionen von Menschen die auch alleine mit Epi leben müssen und es auch schaffen. Ich muss auch sehen wie ich klar komme. Es ist schwer ich weiß, aber nicht unmöglich.
Bis dahin erst einmal.
Thalea

Remi Offline




Beiträge: 3.132

18.01.2012 22:09
#22 RE: Hilfe, meine Schwester bleibt Stur :( antworten

Hallo Jessy,

wo wohnt Ihr denn?

Wenn Ihr im Süden oder Süd-Westen von Deutschland wohnt, dann kann ich dir die Epielsieklinik in Kork/Kehl empfehlen.
die Adresse findest du hier auf dem Forum.
Wenn du weiter oben wohnst, dann würde ich dir Bethel, das ist in der Nähe von Bielefeld empfehlen!
du kannst aber auch in jede x-beliebige Uniklinik mit Ihr gehen, dort wird man Euch auch weiterhelfen!
das was nun wichtig ist, ist, das sie überhaupt was macht!

Gruss
Remi

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