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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 914 mal aufgerufen
 ~° Medizinisches Wissen - Neurologie °~
Jana ( gelöscht )
Beiträge:

05.11.2007 19:17
RE: Erfahrungen zum Anfallmelder bei Epilepsie antworten

Hallo Ihr Lieben,
ich kenne keinen der Epilepsie hat. Ich studiere Medizintechnik und muss für das Fach Heilpädagogik eine Hausarbeit schreiben, und ich habe mir das Thema Anfallmelder bei Epilepsie ausgewählt. Neben all den technischen Informationen die ich im Internet finde wollte ich auch ein paar persönliche Erfahrungen einfließen lassen. Dafür bräuchte ich eure Hilfe. Ich hatte gehofft ihr könntet mir ein paar persönliche Erfahrungen von euch mitteilen. Wie ihr den Anfallmelder findet hinsichtlich Bedinbarkeit (leicht,schwer), Zuverlässigkeit (schlecht,gut), Eingewöhnungsphse, solche Dinge eben alles was euch einfällt. Auch wenn ihr so einen Anfallmelder vielleicht nie ausprobiert habt, könnt ihr euch ja vielleicht auf dne Link, den ich unter eingefügt hab schaun und mir vielleicht eure Meinung darüber mitteilen.
http://handynet-oesterreich.bmsg.gv.at/s...02/00008440.htm

Remi Offline




Beiträge: 3.132

06.11.2007 00:45
#2 RE: Erfahrungen zum Anfallmelder bei Epilepsie antworten

Hallo Jana,
ich persönlich kenne solch einen "Anfallsmelder"( wenn es einer ist)nur aus der uni-Klinik Freiburg.
dort auf der Neurologischen Kinderstation hat man einen Apparat , der am kleinen finger angeklemmt wird, und bestimmte Daten, wie den Puls ,ect. überwacht.
Ist dies "Dein" Anfallsmelder?

Ich selber war mit unserer Tochter, die unter Epilepsie leidet 4 oder 5mal dort, und dieses Gerät hat uns Nachts mit seinen Fehlalarms um den verdienten Schlaf gebracht.
Beim ersten mal war ich noch 2 oder 3mal beunruhigt,als dieses Gerät Alarm schlug.
Da aber nie etwas mit einem Anfall war, haben wir diesen Melder im nachhinein garnicht mehr ernst genommen.
der ist für mich noch nicht richtig ausgereift, und sieht aus, wie eine Zwischenlösung!

Gruß
Remi

Der Blues wurde deshalb erfunden, weil die Seele vieler Menschen sonst noch schneller verkümmert wäre!


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

08.11.2007 18:13
#3 RE: Erfahrungen zum Anfallmelder bei Epilepsie antworten

hmm, kann ich dir nicht sagen ob es so was in der Art ist. Ich kenne es ja auch nur aus der Theorie der Bücher, gesehen habe ich diesen Alarmmelder auch noch nicht ... aber dieser hier hat eine Matratze auf der man liegt und die alle Bewegungen auch Atmung und Herzschlag wahrnehmen ... was würdest du von so einem Gerät halten?

Remi Offline




Beiträge: 3.132

12.11.2007 01:56
#4 RE: Erfahrungen zum Anfallmelder bei Epilepsie antworten

hast du irgend einen Link, wo man sich das "Gerät2 mal anschauen kann?
für Kleinstkinder, so bis zum 4 oder 5.Lebensjahr, wäre sowas ja echt bald eine Revolution.
Denn diese Alarmmelder in den Kliniken , die immer den Sensor am Finger befestigt haben, geben so oft einen Fehlalarm, das weder das Kind,das wegen der Epilepsie daran angeschlossen ist, noch die Begleitperson, die im selben Zimmer mit übernachtet, fast kein Auge zu bekommt.
diese Alarmmelder wären mehr als Ersatzbedürftig!!!

Gruß
Remi

Der Blues wurde deshalb erfunden, weil die Seele vieler Menschen sonst noch schneller verkümmert wäre!


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

14.11.2007 15:16
#5 RE: Erfahrungen zum Anfallmelder bei Epilepsie antworten

der Link ist oben am Ende eingefügt ...
dieser Sensor wird niht an dem Finger befestigt, sondern ist in einer Matratze oder wird an der Matratze angebracht und nimmt so die Vibrationen beim Anfall war

Remi Offline




Beiträge: 3.132

15.11.2007 01:00
#6 RE: Erfahrungen zum Anfallmelder bei Epilepsie antworten

Das dieser Anfallsmelder eine Art von "Matratze" ist, habe ich nun endlich auch gerafft.
Deinen Link hatte ich bisher schlichtweg übersehen, und das, obwohl du mich 2 mal darauf hingewiesen hattest!!

Wie wird durch diese Auflage denn ein Unterschied erkannt,wenn ein Kind unruhig schläft,( Albträume z.b.) oder einen Anfall bekommt?

Dann noch etwas, gibt es diese Auflagen frei zu kaufen?
Ich weiß ja nicht, wie es in anderen Ländern mit den Krankenkassen bestellt ist, aber hier in Deutschland, würde sowas niemals übernommen werden.

Wenn es diese Epilepsiemelder im freien Handel zu kaufen gibt, machst du da Werbung für?

Über eine ehrliche Antwort würde ich mich sehr freuen.
Auch wenn du dafür Werbung machst,und dafür entlohnt wirst, heißt das nicht, das dies schlecht für mich ist.

Gruß
Remi:watdennnu:

Der Blues wurde deshalb erfunden, weil die Seele vieler Menschen sonst noch schneller verkümmert wäre!


Gipsy ( gelöscht )
Beiträge:

15.11.2007 12:03
#7 RE: Erfahrungen zum Anfallmelder bei Epilepsie antworten

Hallo Jana,

ich glaube, Remi stand ein bißchen auf dem Schlauch und hat sich den Link bislang nicht so richtig angeschaut...

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ich halte dieses Gerät prinzipiell für hilfreich, allerdings nicht ganz ohne Kritikpunkte!
Es kann natürlich immer "nur" eine zusätzliche Unterstützung zur eigenen Sensibilität, den persönlichen Erfahrungswerten und der individuellen Problematk des Betroffenen (sprich: desjenigen, der in besagtem Bett liegt!) darstellen.

Wir stehen seit jeher auf dem Standpunkt, lieber einmal mehr nach unserem Kind zu schauen, als einmal zu wenig - was bei diesem Anfallsmelder ganz sicher auch nötig wäre.

Fakt ist, dass (u.a.) schnelleres Atmen, heftigere Bewegungen usw., beispielsweise durch Alpträume, das Gerät zu einem Alarm veranlassen würde...prinzipiell ist das auch gut so, denn auch aus einem schlimmen Traum kann ein epileptischer Anfall entstehen und unruhige Atmung bis hin zur Hyperventilation ist schließlich immer Grund genug nach dem Kind zu schauen!!

Es besteht vielleicht noch ein bißchen das "Risiko", sich zu verrückt zu machen, ähnlich wie bei einem extrem sensiblen Babyphon, das jedes "Räusperle" des Babys wiedergibt.
Man liegt nebenan im bett und wartet auf den Alarm - immer auf dem Sprung, mit einem Bein schon auf dem Boden sozusagen - um es mal etwas überspitzt darzustellen.
Andererseits wird es auch Eltern geben, die sich ganz und gar und gerne auf ein solches gerät verlassen möchten, denen ist damit sicher gedient!

Fazit:
Ich halte das Gerät für sinnvoll, und würde es vermutlich dann ausprobieren, wenn ich ein Kind hätte, bei dem gerade während der Schlafphasen verstärkt Anfälle zu erwarten sind, aber auch nur dann.
Ansonsten verlasse ich mich lieber auf meinen eigenen Alarmsender, der hat mich bislang noch nicht im Stich gelassen, toi toi toi *auf Holz klopf*!

Lieben Gruß
Gipsy


Sei bitte nicht gekränkt oder gar sauer wegen der "Anspielung" auf die Werbung!
Das war nicht böse gemeint, so isser eben...

...ich meinerseits wäre auf eine solche Idee gar nicht gekommen, dafür hättest Du das "Alarm-Teil" doch erheblich mehr loben müssen...

Remi Offline




Beiträge: 3.132

15.11.2007 12:45
#8 RE: Erfahrungen zum Anfallmelder bei Epilepsie antworten

Na ja, auch wenn Er/Sie damit Werbung machen würde, wäre das für mich kein Grund, solch eine Anfrage nicht ernst zu nehmen.

Eins verstehe ich jedoch nicht.
Wenn es schon solche ausgereiften Epilepsiemelder gibt, warum diese in solche Kliniken,wie z.B. der Uni-Klinik in Freiburg nicht verwendet werden??

Denn diese "ältere" Methode, wo der Sensor am Finger befestigt wird, ist doch wirklich schlafraubend und nervend.
Gerade wenn man als "Begleitperson" mit in einem Zimmer übernachtet, wo 2 Kinder untergebracht sind, die solch einen Sensor am Finger befestigt haben, bekommt man so gut wie keinen Schlaf ab.

Aus diesem Grund heraus, wäre es schon eine Verbesserung, wenn es eine neue Methode gäbe, die einen Beginn eines Anfalls genauer melden könnte.

Deshalb alleine würde ich mir einen Einsatz solcher Verbesserungen schon wünschen.

Gruß
Remi

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