Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
logo
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 767 mal aufgerufen
 ~* Impulse für Geist und Seele *~
Gipsy ( gelöscht )
Beiträge:

31.07.2007 23:49
RE: RHETORIK - Die Macht des Redens antworten

RHETORIK: Die Macht des Redens


Die hohe Kunst guter Rhetorik beschäftigt schon seit Jahrtausenden die Philosophen. An der perfekten Praxis kann man lange feilen. Doch schon ein paar einfache Grundregeln helfen, durch Reden zu überzeugen und glaubwürdig aufzutreten.


Redner...


Ist die treffende Formulierung wieder erst aufgetaucht, nachdem das Gespräch vorbei war? Kommen Gewissensbisse hoch, weil man den Geschäftspartner mit einer anderen Gesprächsführung vielleicht doch hätte überzeugen können? Eloquentes Formulieren und rhetorische Überzeugungskraft sind eine Kunst für sich – oder einfach Übungssache.


Persönlichkeit und Glaubwürdigkeit überzeugen

Auf der inhaltlichen Ebene eines Gesprächs oder einer Rede geht es um Thema und Meinungen – diese Ebene ist vorgegeben und lässt sich kaum beeinflussen.
Anders verhält es sich in Sachen Persönlichkeit und mit dem eigenen Erscheinungsbild: Hier hat jeder selbst die entscheidenden Faktoren in der Hand.

Ein guter Redner gibt sich souverän, ohne überheblich aufzutreten. Er ist schlagfertig, ohne vorlaut zu wirken. Und er verkörpert durch sein äußeres Auftreten die Meinung, die er vertritt – nur so wirkt er glaubhaft und authentisch. Ist sein Auftreten insgesamt stimmig, schätzen die Zuhörer seine Anwesenheit ebenso wie seine Aussagen.




Wer frei sprechen kann, ohne ständig an einem Notizzettel oder Manuskript zu kleben, hat die Zuhörer schon so gut wie auf seiner Seite. Beim freien Reden kommt eine engere Beziehung zu den Zuhörern und Gesprächspartnern zustande, da man zusätzlich über Blickkontakt, Gestik und Mimik kommuniziert.

Wer dazu noch eine geschmeidige, bildhafte Sprache verwendet, wird sehr schnell bemerken, wie gut ihm die Zuhörer folgen können. Besonders leicht bleiben Erzählungen oder Argumente im Kopf hängen, die über bildhafte Vergleiche und Metaphern dargeboten werden.


Das Wichtigste für den Redner sind die Zuhörer

Zuletzt spielt die zwischenmenschliche Beziehung eine wichtige Rolle. Das ist die Frage nach der Atmosphäre, nach der Chemie zwischen den Beteiligten und nach der Ausstrahlung eines Redners. Hier gilt die Grundregel: Überzeugend ist, wer nicht überreden will.

Es ist wichtig, dem Zuhörer auf gleicher Augenhöhe zu begegnen und ihm nicht das Gefühl zu vermitteln, schlauer zu sein oder mehr zu wissen. Egal, wem die Rede gilt – ein erfolgreicher Rhetoriker bringt immer eine große Portion Wertschätzung mit ins Gespräch.


...auf gleicher Augenhöhe, ähm...?

Ob bei einer Rede vor großem Publikum oder bei einem Gespräch mit dem Kollegen: Zuhören gehört auch dazu! Gute Rhetorik ist als eine Form des Dialogs zu verstehen, die Reaktionen und Antworten der anderen mit einbezieht.

Nach dem alten Motto "weniger ist mehr" überzeugt auch eine knackige, präzise Rede wesentlich besser, als ein langwieriges Herumreden. Der Zuhörer will wissen, um was es geht und seine Zeit nicht wegen stundenlangen Ausführungen vertrödeln müssen, nach denen er im schlimmsten Fall gar nicht gefragt hatte.


Weiche Worte sind Trumpf

Gute Formulierungen und Kreativität beim Sprechen lassen sich trainieren. Die Herausforderung dabei ist es, die Aussage gleichzeitig klar verständlich und
zu formulieren. Folgende Beispiele decken einige Möglichkeiten ab, die sich im Alltag bieten:



Das war eindeutig erfolgreich...


Anstatt: "Das haben Sie falsch verstanden"
lieber: "Das hatte ich ein wenig anders gemeint."

Anstatt: "Davor brauchen Sie keine Angst zu haben"
lieber: "Nur Mut, ich traue Ihnen diese Aufgabe ohne Bedenken zu!"

Anstatt: "Ich möchte Sie daran erinnern, nicht wieder zu spät zur Besprechung zu erscheinen"
lieber: "Wir sehen uns morgen um 14 Uhr zur Besprechung"


Anstatt: "Das dürfen Sie nicht negativ verstehen"
lieber: "Ich verstehe, falls Sie Bedenken haben, die positiven Aspekte überwiegen allerdings deutlich."

Von Uta Leidenberger

-----------------------------------------
Mit Ausnahme der Grafiken: www.web.de
-----------------------------------------


Die Sprache!
Unser wichtigstes Kommunikationsmittel!
Eben das, was uns sozusagen von anderen Säugern unterscheidet, neben einigen anderen Winzigkeiten natürlich!

Begnadet all diejenigen, die - frei von (sichtbaren) Hemmungen - vor einem Publikum auftreten und frei sprechen können, im besten Fall auch noch die Fähigkeit mitbringen, zu überzeugen - beneidenswert!
Man sagt, Rhetorik ist lernbar und es sei reine Übungssache!
Sicher ist es auch das, aber ebenso sicher nicht nur!

Allein das Lampenfieber, die Scheu abzulegen, vor fremden Menschen aufzutreten, bis dahin ist noch kein Wort gesprochen worden...

Die eigenen Emotionen im Zaum zu halten, ohne kühl oder überheblich, bzw. im umgekehrten Fall, unsicher zu wirken...

Den Eindruck zu vermitteln, einen persönlichen Stil zu haben, ohne ihn suchen zu müssen - Charisma nennt man sowas wohl auch...und eben dieses hat man oder hat man nicht, wobei wir wieder beim Erlernen der Redekunst wären!

Sicherlich ist es auch ein Handwerk, und wie in jedem Handwerk gibt es auch hier mehr oder minder Begabte - praktizieren können beide, wirklich erfolgreich sein wird nur einer von ihnen...

Gipsy

:TassKaff:

schwarzer vogel Offline




Beiträge: 399

18.03.2008 20:27
#2 RE: RHETORIK - Die Macht des Redens antworten

tja, das würde ich auch gerne können, sprechen zu können ... kann es aber nicht ... bin viel besser im schreiben, dichten etc.

nur in der arbeit kann ich lange monologe halten, aber die basieren auf fachwissen und haben nichts mit rhetorik in dem sinn zu tun ...

ich habe hemmungen, vor vielen leuten zu sprechen ... das war auf der uni so und ich habe mich nie daran gewöhnt ... schon in der schule waren referate ein greuel für mich ... wenn jemand zu kichern anfängt (warum auch immer) habe ich mich betroffen gefühlt und fing an zu stottern (und wurde vermutlich knallrot) ...

bin überhaupt ein stiller mensch, aber ein sehr guter zuhörer ... ich kann einen abend lang unter einem haufen leute sitzen und den mund nicht aufmachen ...

reden kann ich nur, wenn ich leute sehr mag und gut kenne ... ok, wenn ich ein bisschen alkohol intus habe, rede ich manchmal ziemlich viel

im laufe des lebens hat sich das nur wenig geändert, freie reden meide ich wo es nur geht ...

ich würde gerne gut sprechen können ... aber das kann man sich nicht aussuchen ... es gibt zwar kurse, aber ich mag keine kurse, weil man es mit fremden leuten zu tun hat ... und ich habe da hemmungen, überhaupt etwas zu sagen ...

am besten reden können politiker ... die reden sehr viel, aber nichts ist dahinter ... (dafür kassieren sie sehr viel )

:TassKaff:

pessimistin elämä ei ole helppoa

heifen Offline




Beiträge: 372

19.03.2008 10:49
#3 RE: RHETORIK - Die Macht des Redens antworten

hallo schwarzer vogel
noch bevor ich deinen eintrag gelesen habe, musste ich an "unseren"berlusconi denken...ich halte ihn fuer einen vollidioten(entschuldigt die ehrlichkeit) und so haben ihn auch viele italiener am anfang gesehen...er konnte keinen satz zu ende bringen, verfing sich auf dem halben weg, erinnerte sich nicht an den satzanfang, machte entsetzliche grammatische fehler...es war zum jauchzen! leider hat er irgendwie eine gute schule durchgemacht...er redet denselben unsinn wie damals, aber jetzt mit stil...er bringt die saetze bis zu ihrem bitteren ende, laesst sich nicht mehr so einfach durcheinanderbringen, verliert nicht sofort die kontrolle...der mensch, der ihm das beigebracht hat, ist wahrscheinlich fuer unsere nicht gerade glaenzende zukunft verantwortlich...leider heisst es heutzutage: der mensch ist nicht, was er isst, sondern wie er sich verkauft...und im marketing ist berlusconi leider unschlagbar...armes italien
ciao
heifen:sunny:

[ Editiert von heifen am 19.03.08 18:35 ]

schwarzer vogel Offline




Beiträge: 399

19.03.2008 10:52
#4 RE: RHETORIK - Die Macht des Redens antworten

ich sag immer: die politik ist ein kindergarten ... manche kinder sind klüger als politiker

in österreich führen sich die herren und damen der regierung auch auf hauptsache sie kassieren ihre tantiemen ... das volk ist sekundär ...

pessimistin elämä ei ole helppoa

heifen Offline




Beiträge: 372

19.03.2008 10:56
#5 RE: RHETORIK - Die Macht des Redens antworten

entschuldigt, war vielleicht etwas zu eindeutig, was meine politische meinung betrifft...aber ich bin nicht diplomatisch...nie gewesen
baci
heifen:sunny:

schwarzer vogel Offline




Beiträge: 399

19.03.2008 10:59
#6 RE: RHETORIK - Die Macht des Redens antworten

keine sorge ... ich bin total unpolitisch ... mich hat die politik noch nie interessiert ... was die da oben machen, ist ja sowieso für die hund (ein sprichwort )

manchmal geh ich wählen, manchmal nicht ... je nachdem, wie ich an dem tag aufgelegt bin ...

aber im grunde genommen ist mir die politik egal! ... die politiker machen doch sowieso was sie wollen ...

pessimistin elämä ei ole helppoa

 Sprung  
Xobor Xobor Forum Software
Einfach ein eigenes Forum erstellen