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Gipsy ( gelöscht )
Beiträge:

28.07.2007 01:19
RE: Forscherlegenden im Porträt Antworten

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ F O R S C H E R L E G E N D E N ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


All diese Personen haben zwei Dinge gemeinsam:
Sie waren allesamt Ausnahmegenies und - sie leben nicht mehr.
Schnee von gestern also?
Keineswegs, denn ohne ihre Erkenntnisse wäre unsere heutige Welt nicht was sie ist: Fortschrittlich und - zumindest in unseren Breiten - mit hohem Lebensstandard ausgestattet.

Robert Koch beispielsweise entdeckte den Tuberkulose- und den Choleraerreger und legte damit den Grundstein für das fast vollständige Verschwinden dieser beiden verheerenden Krankheiten.

Conrad Röntgen: Ohne ihn wäre die moderne Medizin unmöglich. Wir wüssten nicht einmal, dass es so etwas wie Röntgenstrahlen überhaupt gibt, geschweige denn, dass man mit ihnen in das Innere des Körpers sehen kann.


Auch die anderen berühmten Wissenschaftler, haben wesentlich zum Fortschritt der Menschheit beigetragen.

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ALBERT EINSTEIN



Dieses unkonventionelle Foto von Albert Einstein ist weltbekannt


Albert Einstein ist ohne Zweifel einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts und beeinflusste maßgeblich das physikalische Weltbild.

Einstein wurde 1879 in Ulm geboren, seine Kindheit und Jugend verbrachte er in München. Aufgrund seines mathematischen Interesses verlor Einstein nach und nach das Interesse an der Schulausbildung, mit 15 Jahren brach der schließlich das Gymnasium ab.
Auf Drängen seines Rektors besuchte er dennoch die liberale Kantonschule Aarau in der Schweiz und erwarb dort die Matura mit außergewöhnlichen Leistungen.

1896 wurde er an der Technischen Hochschule Zürich aufgenommen und verließ diese 1900 mit dem Diplom als "Fachlehrer für Mathematik und Physik". Da ihm in Zürich eine Assistentenstelle versagt blieb, ging Albert Einstein nach Bern, um im dortigen Patentamt als "Experte dritter Klasse" zu arbeiten. Dort führte Einstein auch seine Forschungen fort und veröffentlichte 1905 "Die Annalen der Physik" zur Relativitätstheorie.

Nach seiner Habilitation wurde Einstein an den Lehrstuhl für Theoretische Physik nach Zürich berufen, es folgten Professuren an verschiedenen Universitäten.
1921 wurde er für seine bahnbrechenden Erkenntnisse mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Als Anfang 1933 die NSDAP in Berlin an die Macht kam, befand sich Einstein auf einer USA-Reise und legte aus Protest all seine Ämter in Deutschland nieder. Er trat eine Lehrtätigkeit am Insitute für Advanced Studies in Princeton an und setzte sich von dort aus für die rasche Weiterentwicklung der amerikanischen Atombombe ein.
Auf die Vorfälle in Hiroshima und Nagasaki reagierte er jedoch tief schockiert.

Bis zu seinem Tod 1955 bemühte sich Einstein, die "Weltformel" zu finden - dieses ist aber bis heute noch keinem Forscher gelungen.

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ALEXANDER VON HUMBOLDT



Alexander von Humboldt


Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt gilt als Mitbegründer der Geographie als empirischer Wissenschaft. Auf seinen Forschungsreisen nach Lateinamerika, die USA und Zentralasien betrieb er Untersuchungen zur sämtlichen naturwissenschaftlichen Bereichen: Der Physik, Chemie, Geologie, Mineralogie, Vulkanologie, Botanik, Zoologie, Klimatologie, Ozeanographie, Ethnologie, Demographie und Geographie.

Humboldt wurde 1769 als Sohn eines preußischen Offiziers geboren, der aufgrund seiner Verdienste im Siebenjährigen Krieg zum Kammerherrn der Kronprinzessin ernannt wurde. Die familiären Verhältnisse waren geprägt von den Beziehungen zum Könighaus - Friedrich Wilhelm II. war ein Taufpate Alexanders.
Humboldt wurde von Privatlehrern erzogen, 1792 begann er das Studium der Staatswirtschaftslehre, Altertumswissenschaft, Medizin, Physik und Mathematik an den Universitäten Frankfurt/Oder und Göttingen.

Schon während dieser Zeit unternahm er ausgiebige Studienreisen. 1799 bis 1804 bereiste Humboldt Südamerika und fand hier heraus, dass es eine Verbindung zwischen Amazonas und Orinoko gibt. Während dieser Zeit katalogisierte er über 60.000 Pflanzen und unternahm die verschiedensten Studien von der Gesellschaftswissenschaft bis zur Biologie. Nach seiner Rückkehr promovierte er in Frankfurt, unternahm neben seiner Lehrtätigkeit aber weiterhin ausgedehnte Reisen.

Bis zu seinem Tod in Jahre 1858 arbeitete Humboldt als Wissenschaftler in Berlin. Heute tragen über 1.000 Pflanzen, Tiere, Berge und Flüsse seinen Namen.

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NOSTRADAMUS



Nostradamus Vorhersagen wirken bis in die heutige Zeit.


Michel del Nostredame, bekannt als Nostradamus, war ein französischer Apotheker und Arzt. Im 16. Jahrhundert verschlüsselte er seine Zukunftsvision in den vierzeiligen Versen "Les Centuries" und zählt seitdem zu den populärsten Personen der Geschichte.

1503 in der Provence geboren, war Nostradamus das älteste von 17 Kindern. Seine Kindheit verbrachte er bei seinem Großvater, lernte dort Mathematik sowie zahlreiche Sprachen und wurde im katholischen Glauben erzogen. Nach seinem späteren Schulbesuch in Avignon wurde er Apotheker, da er somit zu den "Handarbeitern" gehörte, wurde ihm das Studium der Medizin vorbehalten. Drauf hin zog er 1525 auf das Landgut des Philosophen Julius Caesar Scaliger.
Dort heiratete er, verlor seine junge Familie aber kurz danach durch eine unbenannte Infektionskrankheit. Zudem kam eine Vorladung der Inquisition nach Toulouse, die er jedoch ignorierte und die nächsten Jahre durch Elsass, Lothringen, Deutschland und Italien reiste. Zudem arbeitete er als Pestarzt in Marseille, Aix, Salon und Lyon.

Einige Jahre später heiratete Nostradamus erneut, dieses Mal eine vermögende Witwe. Aufgrund der Mitgift seiner Frau konnte sich Nostradamus in den folgenden Jahren seinen schriftstellerischen Tätigkeiten widmen.

Er verfasste in regelmäßigen Abständen einen Almanach mit Prophezeiungen und Vorhersagen, die auf Ereignisse bis zum Ende der Welt beruhen sollen. Aus Angst vor der Inquisition verschlüsselte Nostradamus seine Vorhersagen aber immer mehr, was bis heute zu Spekulationen über die Bedeutung seiner Schriften führte.

Michel del Nostredame starb im Alter von 62 Jahren in Salon de Provence.

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ROBERT KOCH



Für seine Forschungen und Entdeckungen im Bereich der Tuberkolose wird Robert Koch 1905 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet.


Der deutsche Mediziner gilt als Begründer der Mikrobiologie. Mit seiner Methode zur Färbung von Mikroorganismen hatte er bahnbrechende Erfolge und entdeckte wichtige Krankheitserreger wie den Milzbrandbazillus und die Erreger von Cholera und Tuberkolose.

Geboren wurde Robert Koch 1843 als Sohn einer Bergmannsfamilie. Nach seinem Abitur studierte er Philologie und Medizin in Göttingen, dort wurde er noch vor seinem Staatsexamen zum Doktor der Medizin ernannt. Koch arbeitete zunächst als praktischer Arzt in Langenhagen, Posen und Niemegk, beschäftigte sich neben seiner Tätigkeit aber weiterhin mit eigenen Forschungen. So identifizierte er den Milzbranderreger, Aufsehen erregende Veröffentlichungen unter anderem über die Entdeckung des Tuberkoloseerregers folgten.

Aufgrund dieser erfolge wurde Koch am Kaiserlichen Gesundheitsamt die Leitung der Bakteriologischen Abteilung übertragen, hier konnte er sich nun voll und ganz auf seine Forschungen konzentrieren. So arbeitete er an einem Impfstoff gegen Tuberkolose, aufgrund seiner Entdeckungen erhielt er im Jahr 1905 den Nobelpreis für Medizin und Physiologie. 1907 wurde die Robert-Koch-Stiftung zur Bekämpfung der Tuberkolose ins Leben gerufen.

Robert Koch starb 1910 im Alter von 66 Jahren.

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GREGOR JOHANN MENDEL



Gregor Mendel: Die Beobachtungen des Mönches bilden die Grundlade der modernen Vererbungslehre.



Der Franziskanermönch Gregor Johann Mendel gilt durch seine Kreuzungsversuche mit Fliegen und Erbsen als "Begründer der Vererbungslehre".

Mendel wurde 1822 im österreichischen Heinzendorf als Sohn eines Kleinbauers geboren. Da seine Eltern ein Studium nicht finanzieren konnten, trat Mendel 1843 in das Augustinerkloster St. Martin in Altbrünn ein. Die folgenden Jahre studierte er an der Brünner Theologischen Lehranstalt und wurde bereits 1847 zum Priester geweiht.

Nach seinem folgenden Studium der Naturwissenschaften an der Universität Wien begann Mendel im Klostergarten mit ersten Kreuzungsversuchen. Er beobachtete, dass verschiedene Merkmale von Generation zu Generation vererbt werden und leitete so die Mendelschen Gesetze ab, um diese Vorgänge zu beschreiben.

1868 wurde Mendel Abt des Klosters und widmete sich ganz seinem geistlichen Amt. Erst Jahre nach seinem Tod im Januar 1884 wurde Mendels Vererbungslehre von der Wissenschaft entdeckt, verifiziert und schließlich Basis der Evolutionsbiologie.

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CHARLES DARWIN



Charles Darwin, Begründer der Evolutionslehre


Charles Darwin
gilt als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler und revolutionierte mit seiner Evolutionstheorie der natürlichen Selektion das Menschheitsbild.

Darwin wurde 1809 in Shrewsbury geboren. Sein Großvater Erasmus Darwin beschäftigte sich schon lange Jahre mit Fossilien und vertrat die Ansicht, alle heute existierenden Lebewesen hätten sich aus einem gemeinsamen Vorfahren entwickelt.

Nach seiner Schulzeit studierte Darwin Medizin in Edinburgh, brach das Studium aber aufgrund seiner Abneigung gegen das Sezieren ab. Es folgte ein Studium der Theologie, dennoch begeisterte sich Darwin aber weiterhin für die Biologie und frönte seiner Leidenschaft, Käfer zu sammeln.

Nach Abschluss seines Examens heuerte Charles Darwin für eine fünfjährige Expedition auf der HMS Beagle an, die die Küstenlinie Südamerikas kartieren sollte. Während dieser Fahrt bekam er die Möglichkeit, die geologischen Eigenschaften der Inseln sowie deren Fauna und Flora zu untersuchen. Darwins Studien wurden Basis für die Evolutionstheorie, die ihn später berühmt machen sollte.

Seine Theorie legte Darwin in dem Werk "On the origin of species by means of natural selection" da, das Buch wurde ein größer Erfolg und erschien innerhalb kurzer Zeit in sechs Auflagen. Als Darwin seine Theorie auch auf den Menschen ausweitete, rief er vor allem die Kritik der Kirche hervor. Dennoch gab es auch zeitgenössische Wissenschaftler, die die Bedeutung Darwins Forschungen erkannten: Im Jahre 1878 wurde er Mitglied der French Academy of Science.

Nach seinem Tod 1882 wurde der Forscher im Westminster Abbey begraben. Seine Schildkröte Harriet, die Darwin 1834 von den Galapagosinseln mitbrachte, verstarb 2006 im Alter von 176 Jahren an Herzversagen.

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CONRAD RÖNTGEN




Im Jahre 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen die später nach ihm benannten Röntgenstrahlen.

Der deutsche Physiker Wilhelm Conrad Röntgen revolutionierte die medizinische Diagnostik durch die Entdeckung der nach ihm benannten Röntgenstrahlen.
Für seine Forschungen erhielt der den ersten Nobelpreis 1901.

Röntgen wurde 1845 in Lennep, einem heutigen Stadtteil von Remscheid, geboren. Er besuchte die Technische Schule in Utrecht, aufgrund eines Missverständnisses wurde er aber ohne Abschluss der Schule verwiesen. Aufgrund seiner guten Zeugnisse bot sich Röntgen dennoch die Möglichkeit, an der Technischen Hochschule in Zürich zu studieren, wo er 1868 sein Diplom als Maschinenbauingenieur erhielt und ein Aufbaustudium in Physik begann. Im Jahr 1874 habilitierte er an der Universität Straßburg und lehrte kurz darauf an der Universität Gießen.

Von 1888 bis 1900 war er an der Universität Würzburg tätig, dort forschte er im Bereich Kathodenstrahlung und entdeckte schließlich die Röntgenstrahlen, die er zunächst X-Strahlen nannte. Die Eigenschaften der unbekannten Strahlung fasste er nach und nach in diversen Aufsätzen zusammen, für seine Entdeckungen erhielt er 1901 den Nobelpreis für Physik.(s.o.)

Mit zunehmendem Alter litt Röntgen an Darmkrebs, er starb im Jahre 1923 in München, wo er zuletzt als Direktor das Institut für experimentelle Physik geleitete.

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GALILEO GALILEI



"Die Erde kreist um die Sonne": Galileo Galilei (1564 - 1642) wurde durch seine Planetenbeobachtungen zum Vorkämpfer der heliozentrischen Lehre des Kopernikus. Seine Haltung führte zur Verurteilung der römischen Kirche im Jahre 1632.

Galilei, geboren 1564 in Pisa, gilt als der Begründer der modernen Astronomie und klassischen Physik.

Galileo Galilei stammte aus einer verarmten Patrizierfamilie, schon während seines Mathematikstudiums machte er mit Vorträgen und wissenschaftlichen Manuskripten auf sich aufmerksam. Jahre später ernannte ihn der Großherzog der Toskana zum Hofmathematiker – Galilei hatte nun Raum und Zeit, sich ganz seinen mathematischen Forschungen zu widmen.

Galilei interessierte sich seit jeher für Astronomie, schon im Januar 1610 hatte er die ersten vier Jupitermonden entdeckt und die Struktur der Milchstraße und Mondoberfläche mit einem eigens weiterentwickelten Fernrohr untersucht.
Seine weiteren Forschungen gehörten so ebenfalls der Astronomie und wurden zuerst begeistert von der katholischen Kirche angenommen. So wurde Galilei von Papst Paul V. in die "Academia die Lincei" aufgenommen und öffentlich geehrt.

Seine Forschungen, die Kopernikus Modell des heliozentrischen Weltbildes stützten, sorgten dennoch nicht nur bei der Kirche für Beunruhigung. Nachdem ein Inquisitionsgericht im Jahre 1615 die kopernikanische Lehre als Irrtum verurteilte, wurde auch Galilei die Verbreitung seiner Forschungen untersagt. Nach Veröffentlichung weiterer Schriften verbannte ihn Papst Urban VIII. 1633 auf sein Landgut bei Florenz. Dort erblindet Galileo Galilei und stirbt schließlich 1642 im Alter von 77 Jahren.


Nach mehr als einem Jahrhundert erkannte die katholische Kirche die Richtigkeit Galileis Forschungen an, erst im Jahre 1992 gestand sie die Rehabilitation des Gelehrten.

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MARIE CURIE



Die Entdeckung der Radioaktivität: Marie Curie erhält im Jahre 1922 den Nobelpreis für Chemie.

Als erste Frau in der Geschichte des Nobelpreises heimste Marie Sklodowska-Curie gleich zwei Nobelpreise für den Nachweis der Radioaktivität und die Entdeckung der Elemente Radium und Polonium ein.

Die französische Chemikerin wurde 1867 in Warschau geboren. Obwohl sie die Schule mit Auszeichnung verließ, nahm sie nach ihrem Abschluss eine Stelle als Erzieherin an, um ihrer Schwester das Studium zu finanzieren.

Erst Jahre später fing sie selbst das Studium der Mathematik und Physik an der Pariser Sorbonne an – auch hier schloss sie beide Fächer mit Auszeichnung ab und wurde Doktorandin des berühmten Professors Henri Becquerel. Nachdem ihr Doktorvater die Strahlung des Uranium entdeckt hatte, war Curie überzeugt, dass diese auch in anderen Elementen nachzuweisen sein müsse. Gemeinsam mit ihrem Mann Pierre isolierte sie Radium und Polonium und entdeckte das Phänomen der Radioaktivität.

Nach dem Tod ihres Mannes im Jahre 1906 führte Curie seine Forschungen weiter und entwickelte zusammen mir ihrer Tochter eine mobile Röntgenstation, die auch im ersten Weltkrieg eingesetzt wurde.


Ausgezeichnet mit zwei Nobelpreisen starb Curie 1934 ab den Strahlenschäden, die sie sich während ihrer Forschungen zuzog.

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JOSEPH VON FRAUNHOFER



Joseph von Fraunhofer

Joseph von Fraunhofer
, ein deutscher Optiker und Physiker, begründete Anfang des 19. Jahrhunderts den wissenschaftlichen Fernrohrbau.
Nach ihm wurde das sogenannte "Fraunhofer-Objektiv" und die "Fraunhofer-Gesellschaft" benannt.

Fraunhofer wird am 6. März 1787 als elftes Kind eines Glasermeisters geboren. Nach dem Tod seiner Eltern wird der damals elfjährige von seinem Vormund in die Spiegelschleiferlehre nach München gegeben, nach Abschluss der Ausbildung tritt er 1806 als Optiker in das Mathematisch-Mechanische Institut von Reichenbach, Utzschneider und Liebherr ein.
Dort wird Fraunhofers Begabung erkannt, er wird im Alter von 22 Jahren zum Leiter der Glashütte ernannt. Dort entwickelt Fraunhofer neue Glassorten und Schleifmaschinen und treibt so den Erfolg des Unternehmens, das nun Fernrohre und Mikroskope herstellt, voran.

1813 entdeckt Fraunhofer die nach ihm benannten Fraunhoferschen Linien im Sonnenspektrum, ein Jahr später entwickelt er das Spektroskop und führt Experimente zur Beugung von Licht durch. Im Jahre 1824 gelingt Joseph von Fraunhofer der Bau seines größten Fernrohres für eine russische Sternwarte.

Ohne einen akademischen Abschluss wird Fraunhofer 1824 für seine Verdienste in die Akademie der Bayrischen Wissenschaften aufgenommen und Professor für Physik.
Im gleichen Jahr ernennt der bayrische König ihn zum Ritter des Zivilordens und erhebt ihn in den Adelsstand.
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1826 stirbt Fraunhofer im Alter von nur 39 Jahren an einer Lungentuberkulose.

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MAX PLANCK



Max Planck

Der deutsche Physiker und Nobelpreisträger Max Planck wird als Vater der Quantentheorie betrachtet.
Ihm zu Ehren wurde die "Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft" nach dem Zweiten Weltkrieg in "Max-Planck-Gesellschaft" umbenannt.

Max Karl Ernst Ludwig Planck wurde 1858 in eine traditionsreiche Professorenfamilie geboren. Er besuchte das Maximiliangymnasium in München und legte dort mit 16 Jahren seinen Schulabschluss ab. 1874 begann er sein Mathematik- und Physikstudium in München, ging dann nach Berlin und habilitierte im Alter von 22 Jahren. Bevor er 1885 an die Universität Kiel berufen wurde, lehrte er fünf Jahre lang als Privatdozent in München.

Schon während seiner Zeit in Kiel beschäftigte sich Planck mit der Atomtheorie, nach seinem Wechsel an die Universität Berlin entdeckte er 1899 eine neue Naturkonstante, das "Plancksche Wirkungsquantum".
Das von ihm entwickelte "Plancksche Strahlungsgesetz" bildete die Grundlage für ein völlig neues Gebiet der Physik, die "Quantenmechanik".

Plancks letzte Lebensjahre waren geprägt von schweren Schicksalsschlägen. So brannte sein Haus in Gründwald im zweiten Weltkrieg vollständig ab, im selben Jahr wurde sein Sohn Erwin als angeblicher Drahtzieher eines Attentatversuches auf Hitler hingerichtet. Trotz dieser Erlebnisse setzte sich Planck nach Kriegsende für einen Wiederaufbau der deutschen Wissenschaft ein. Er starb 1947 in Göttingen.

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unter Zuhilfenahme von web.de
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