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Remi Offline




Beiträge: 3.132

05.02.2006 23:35
RE: Eine kleine Story zum Nachdenken! antworten

Hallo
diese Geschichte hat mir eine Freundin von Uns zugeschickt, weil Sie weiß, das wir zwei Töchter haben, von denen eine schon immer selbstständig unkontrolliert im Internet ist.
Ist zwar ein bischen spießig, aber bitte lest Sie mal.



Shannon konnte die Fußschritte hinter sich hören, als sie nach
Hause ging.
Der Gedanke dass sie verfolgt wird, liess Ihr Herz schneller schlagen.
" Du bist lächerlich," sagte Sie sich selbst, "niemand verfolgt dich."
Um sicher zu gehen, beschleunigte Sie Ihr Schritttempo, doch die Schritte
gleichten sich Ihrem Schritt an.


Sie hatte Angst nach hinten zu sehen und sie war froh, dass sie fast zuhause
war.
Shannon sagte ein schnelles Gebet, "Gott, bitte lass mich sicher nach Hause
kommen."
Sie sah das Außenlicht brennen und rannte den Rest des Weges, bis zum Haus
Erst mal drinnen, lehnte sie sich einen Moment gegen die Tür, erleichtert in
den sicheren vier Wänden ihres Zuhause zu sein.
Sie sah aus dem Fenster, um nach zu sehen ob jemand da draußen war.
Der Gehweg war leer.
Nach dem durchblättern Ihrer Bücher, entschloss sie sich einen Snack zu sich
zu nehmen und online zu gehen.
Sie loggte sich unter Ihren Nicknamen ByAngel213 ein. Sie sah in Ihre
Buddyliste und stellte fest dass GoTo123 online ist. Sie schickte ihm eine
Nachricht.
ByAngel213: Hi Ich bin froh dass du online bist! Ich hab geglaubt dass mich
jemand nach Haus verfolgt hat. Es war total komisch!
GoTo123: Du guckst zu viel fern. Wieso sollte dich jemand verfolgen? Wohnst
du nicht in einer sicheren Gegend?
ByAngel213: Natürlich wohn ich in einer sicheren Gegend. Ich nehme an das
ich mir dass nur eingebildet habe, denn ich hab niemanden gesehen, als ich
raus geschaut habe.
GoTo123: Es sei denn du hast deinen Namen übers Internet raus gegeben. Das
hast du doch nicht gemacht oder?
ByAngel213: Natürlich nicht. Ich bin doch nicht doof, weist du?
GoTo123: Hattest du ein Softball Spiel nach der schule heute?
ByAngel213: Ja, und wir haben gewonnen!!
GoTo123: Das ist Klasse! Gegen wen habt Ihr gespielt?
ByAngel213: Wir haben gegen die Hornets gespielt. Der irren Uniformen sind
total schrecklich! Sie sehen aus wie Bienen.
GoTo123: In welchem Team spielst du?
ByAngel213: Wir sind die Canton Cats. Wir haben Tigerpfoten auf unseren
Uniformen.
Die sind total cool.
GoTo123: Hast du gepitched?
ByAngel213: Nein, ich spiele second Base. Ich muss weg. Meine Hausaufgaben
müssen fertig sein bevor meine Eltern nach Hause kommen. Ich will sie nicht
verärgern. CU!
GoTo123: Bis dann. CU!
Während dessen......
GoTo123 ging zum Mitglieder Menü und begann die Suche nach ihrem Profil.
Als er es fand, markierte er es und druckte es aus. Er holte einen Stift
heraus und begann aufzuschreiben, was er bis jetzt über Angle wusste.
Ihr Name: Shannon
Geburtsdatum: Jan. 3, 1985 Alter:13
Staat in dem sie wohnt: North Carolina
Hobbies: softball, Chore, skating
und
Shoppen.
Neben dieser Information, wusste er das sie in Canton wohnt, weil sie es ihm
gerade gesagt hatte.
Er weiß, dass sie bis 18:30 Uhr alleine war, und das jeden Nachmittag, bis
Ihre Eltern von der Arbeit kommen.
Er wusste, dass sie im Schulteam Donnerstag nachmittags Softball spielt.
Und dass sich das Team Canton Cats nennt. Ihre Glückszahl 7 ist auf dem
Rücken Ihrer Uniform gedruckt. Er wusste, dass sie im siebten Schuljahr der
Canton Junior High School war. Das hat sie ihm erzählt.
All dies in einer Unterhaltung, die sie Online hatten. Er hatte jetzt genug
Information, um sie zu finden.
Shannon erzählte Ihren Eltern nichts von dem Geschehen auf dem Weg nach
Haus.
Sei wollte nicht, dass sie Ihr eine Szene machen und ihr verbieten zu Fuß
nach Haus zu gehen, nach dem Softballspiel. Eltern übertreiben immer maßlos
und Ihre waren die schlimmsten.
Sie wünschte, sie wäre kein Einzelkind. Wenn sie doch einen Bruder und eine
Schwester hätte, dann wären ihre Eltern nicht so übertrieben beschützerisch.
Bis Donnerstag, hatte Shannon die Fußschritte längst vergessen.
Sie war grad mitten im Spiel, als sie merkte, dass jemand sie anstarrte. In
dem Moment fielen ihr auch wieder die Schritte ein. Sie sah von Ihrem second
Base nach oben, um festzustellen, dass ein Mann sie genau beobachtete. Er
lehnte sich gegen den Zaun und lächelte, als sie ihn ansah.
Er sah überhaupt nicht Angsteinflössend aus und sie vergaß schnell wieder
Ihre Bedenken.
Danach saß er auf einer Bank in Ihrer Nähe, als sie noch kurz mit dem
Trainer sprach. Sie bemerkte sein lächeln auf ein neues und ging an ihm
vorbei.
Er nickte und sie lächelte zurück. Ihm fiel der Name auf dem Rücken Ihres
Trikots auf und er wusste dass er sie gefunden hatte.
Er ging mit einem sicheren Abstand hinter ihr her. Sie waren nur ein paar
Häuser von Shannons zu Hause entfernt. Als er wusste, wo sie wohnt, ging er
schnell zurück zum Park, um sein Auto zu holen.
Jetzt musste er warten. Er entschloss sich etwas zu essen, bis die Zeit
gekommen ist, um zu Shannons Haus zu gehen.
Shannon war in Ihrem Zimmer als sie stimmen im Wohnzimmer hörte. "Shannon,
komm her," Ihr Vater rief. Er hörte sich besorgt an, und sie konnte sich
keineswegs vorstellen, warum.
Sie ging ins Zimmer, als sie den Mann vom Spielfeld auf dem Sofa sitzen sah.
"Setz dich," fing ihr Vater an, "dieser Mann hat uns grad eine sehr
interessante Geschichte über dich erzählt." Shannon ging zu einem Stuhl .
Wie konnte er ihren Eltern überhaupt irgend etwas erzählen? Sie hatte ihn
bis heute noch nie zu vor gesehen!
"Weißt du wer ich bin? Shannon?" fragte der Mann sie.
"Nein," antwortete Shannon.
"Ich bin ein Polizist und dein Online Freund, GoTo123."
Shannon war erstaunt. " Das ist nicht möglich! GoTo ist ein Kind in meinem
Alter! Er ist 14
und wohnt in Michigan!"
Der Mann lächelte. "Ich weiß dass ich dir das erzählt habe, aber es war
nicht wahr. Siehst du, Shannon, es gibt Menschen Online, die nur so tun als
ob sie Kinder wären; Ich war einer von denen.
Doch während andere es machen, um Kinder zu finden und Ihnen weh zu tun,
gehöre ich zu der Gruppe, die es macht, um Kinder zu schützen.
Ich bin hergekommen, um dich zu finden und um dir beizubringen, wie
gefährlich es sein kann, zu viele Informationen online rauszugeben.
Du hast mir genug erzählt, es mir leicht gemacht, dich zu finden.
Dein Name, die Schule die du besuchst, der Name deines Ball-Teams, die
Position in der du spielst.
Die Nummer und der Name auf deinem Trikot, machte das finden nur noch
einfacher."
Shannon war immer noch erstaunt. " Du wohnst nicht in Michigan?"
Er lachte. "Nein, ich wohne in Raleigh. Es hat dir ein sicheres Gefühl
gegeben, zu glauben, dass ich so weit weg wohne, nicht wahr?"
Sie nickte.
"Ich hatte Freunde, deren Tochter war genau wie du, nur hatte sie nicht so
viel Glück. Der Mann fand sie und tötete sie, während sie allein zu Haus
war.
Sie tricksen dich aus, Informationen rauszugeben, ein wenig hier, ein wenig
da. Bevor du es weisst, hast du ihnen genug erzählt, damit sie dich finden
können, ohne dass du es überhaupt bemerkt hast.
Ich hoffe, dass du daraus etwas gelernt hast und bist demnächst vorsichtiger
."
" Das werd ich" versprach Shannon.
" Wirst du anderen davon erzählen, damit sie auch sicher sind?"
" Das verspreche ich!"

Bitte schicke diese Nachricht an so viele Menschen wie möglich, um sie vor
dem schlimmsten zu warnen.


Wir müssen unsere Kinder schützen!

Gruß
Luca:shark:

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